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NWZonline.de Sport Weitere Wintersport Biathlon

Dahlmeier siegt und schreibt Geschichte

13.02.2018

Pyeongchang Zweites Rennen, zweites Gold: Biathletin Laura Dahlmeier dominiert bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Konkurrenz. Zwei Tage nach ihrem Premieren-Gold im Sprint sicherte sich die 24-Jährige am Montag auch in der Verfolgung den Sieg.

Dahlmeier schrieb mit ihrem Erfolg ein weiteres Stück Biathlon-Geschichte. Die Garmisch-Partenkirchnerin ist die erste Skijägerin, die bei Olympia sowohl Sprint als auch Verfolgung gewinnen konnte. Zudem ist sie nach Rekord-Weltmeisterin Magdalena Neuner erst die zweite deutsche Biathletin, die zweimal Einzel-Gold bei denselben Winterspielen holte. „Das ist einfach unglaublich, ein großartiges Gefühl“, sagte Dahlmeier. „Vielleicht gewinne ich ja sogar siebenmal Gold“, ergänzte sie, merkte dann aber spitzbübisch an: „Ups, es sind ja nur sechs Rennen.“

Entkräftet vom Lauf musste die Biathletin einen Auftritt im ZDF absagen. „Sie ist einfach komplett hinüber. Sie hat das Feiern der zweiten Goldmedaille etwas reduziert“, sagte Stefan Schwarzbach, Pressesprecher des Deutschen Skiverbandes.

Einen Tag nach dem Olympiasieg von Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) im Sprint holte Teamkollege Benedikt Doll (Breitnau) in der Verfolgung Bronze. Erst im Schlussspurt musste sich der Sprint-Weltmeister dem Schweden Sebastian Samuelsson geschlagen geben. „Sebastian hat es verdient. Mich ärgert es nicht, dass ich die Silbermedaille verloren habe. Ein Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr stolz drauf“, sagte Doll.

Der Franzose Martin Fourcade rückte nach seinem achten Platz im Sprint die Verhältnisse wieder zurecht und siegte souverän. Mit Bronze für Doll und den Plätzen fünf, acht und elf für Simon Schempp (Uhingen), Peiffer und Erik Lesser (Frankenhain) schafften die deutschen Männer erneut ein gutes Mannschaftsergebnis. „Es ist zwar für mich schade, aber ich bin ganz versöhnlich mit dem Tag heute, da ja wieder einer von uns eine Medaille abgeräumt hat“, sagte Peiffer entspannt.

Die dritte Medaille für Deutschland gab es kurz vor Mitternacht in Pyeongchang: Katharina Althaus (Oberstdorf) flog zu Silber. Zwei Tage nach dem Olympiasieg von Andreas Wellinger musste sich die 21-Jährige nur der Norwegerin Maren Lundby geschlagen geben.

„Ich bin rundum zufrieden. Für Katharina war es heute eine Bewährungsprobe, als Vorletzte da oben zu stehen und sich mit 21 Jahren die erste Medaille zu holen. Sie hat einen riesigen Schritt gemacht“, sagte Bundestrainer Andreas Bauer. Für Carina Vogt (Degenfeld) reichte es vier Jahre nach ihrem Olympiasieg von Sotschi diesmal nur zu Platz fünf.

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