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Ski Alpin: Deutsches Team feiert nervenstarken Schlussläufer

13.02.2013

Schladming Maria Höfl-Riesch und Lena Dürr zückten ihre Fotoapparate und hielten den besonderen Augenblick fest. Felix Neureuther dankte nach WM-Bronze erst einmal dem überragenden Fritz Dopfer. Mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung hatte dieser das deutsche Ski-Team im Flutlicht-Krimi von Schladming zur ersehnten Medaille im Mannschaftswettbewerb geführt.

Erleichtert nahmen die Kollegen Dopfer als Mann des Abends in den Arm. „Der Fritz war der Mann des Tages, er hat uns als Schlussläufer zweimal gerettet“, lobte Höfl-Riesch. Gemeinsam mit den Ersatzleuten Veronique Hronek und Stefan Luitz winkte sie am Dienstag nach der dritte Medaille für den Deutschen Skiverband (DSV) bei den Titelkämpfen glücklich vom WM-Siegerpodest.

„Der Fritz Dopfer hat heute sein Meisterstück abgeliefert. Richtig stark“, sagte Cheftrainer Karlheinz Waibel: „Es war ein spannender Wettkampf, unheimlich stimmungsvoll. Nicht nur, wenn ein Österreicher kam, war da die Hölle los.“ Für einen Schrecken sorgte nicht nur bei ihm der durch einen kroatischen Gegner verursachte Rennunfall Neureuthers im Achtelfinale. „Der hat so viel Glück gehabt“, meinte Waibel: „Da ist es mir kurz heiß und kalt den Rücken runtergelaufen.“

An der bisherigen guten deutschen Bilanz ist vor allem Höfl-Riesch maßgeblich beteiligt: Nach Gold in der Super-Kombination und Bronze in der Abfahrt war es vor über 15 000 Zuschauern auch ihre dritte Medaille in Schladming. „Unglaublich, dass ich schon wieder eine habe“, sagte Höfl-Riesch.

Österreich holte das erste Gold bei der WM im eigenen Land. „Toll, es hat super viel Spaß gemacht“, sagte Austria-Star und Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher nach einem „genialen Rennen“. Im Finale gab es einen klaren 4:0-Sieg gegen Schweden.

Dagegen hatte Deutschland gegen Kanada beim 2:2 im Rennen um Bronze nur durch die bessere Zeitwertung gewonnen – dank Dopfers beherztem Auftritt gegen Philip Brown. Den Einzug der Deutschen in das Finale hatten die frenetisch angefeuerten Gastgeber kurz zuvor verhindert (0:4). Nach Dürr stürzte auch Höfl-Riesch im Halbfinale und schied aus.

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