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Dreßen reiht sich in Weltspitze ein

12.03.2018

Kvitfjell Ein bisschen sah es dann doch so aus, als wüsste Thomas Dreßen nicht recht, wie ihm geschah. Da stand er nun, rechts von ihm der Weltmeister, links von ihm der Olympiasieger, und als die deutsche Nationalhymne am Zielraum der „Olympiabakken“ im norwegischen Kvitfjell erklang, da sang er sichtlich bewegt und konzentriert mit. Erster! Zum zweiten Mal nach seinem Triumph auf der Streif in Kitzbühel hatte er eine Abfahrt gewonnen.

Eine „verrückte Saison“ sei das, sagte Dreßen am Fuße jener Strecke, wo vor 24 Jahren Markus Wasmeier im Super-G zum ersten seiner zwei Olympiasiege gefahren war. Verrückte Saison? Auf jeden Fall eine historische: Dreßen ist der erste deutsche Abfahrer, dem in einem Winter zwei Weltcup-Siege in der Königsdisziplin gelangen.

„Es freut mich brutal“, sagte Dreßen, „dass es jetzt nach Kitzbühel nochmal geklappt hat.“ Nach dem Sieg in Kvitfjell kann keiner mehr behaupten, dass jener auf der Streif nur ein Geschenk des Himmels war. Die Konkurrenz würde das ohnehin nicht mehr tun. „Sein Sieg ist kein Zufall, weil er einer der besten Abfahrer der Welt ist“, sagte Aksel Lund Svindal (Norwegen), Olympiasieger und Dritter hinter Weltmeister Beat Feuz (Schweiz).

Dreßen wirkt bisweilen, als könne er das alles noch gar nicht fassen. Stolz sei er, dass „ich da mit dem Beat und dem Aksel auf dem Podium gestanden habe“. Die beiden Größen „sind Heroes für mich“, betonte Dreßen. Am Sonntag, beim Super-G, belegte er beim Sieg von Kjetil Jansrud (Norwegen) Rang acht – so gut war er nie in der zweitschnellsten alpinen Disziplin.

Sein ursprüngliches Saisonziel hat der Athlet aus Mittenwald übrigens erreicht. Er hatte sich, wie im Vorjahr, für das Finale des Weltcups qualifizieren wollen. Dort dürfen jeweils die 25 Besten pro Disziplin starten – oder alle Fahrer, die mehr als 500 Punkte im Gesamtweltcup haben. Dreßen hat derzeit als bemerkenswerter Siebter 567 Punkte, er könnte in Are also im Riesenslalom und im Slalom fahren. Verrückt.

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