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Skispringen: Höhenflug steigert Vorfreude

27.12.2011

OBERSTDORF Nach einem besinnlichen Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familien wollen es Deutschlands Skispringer bei der 60. Vierschanzentournee ordentlich krachen lassen. „Mit diesem Team sollte es möglich sein, eine deutlich bessere Tournee zu springen. Wir wollen ein gewichtiges Wörtchen mitreden“, richtete Bundestrainer Werner Schuster eine Kampfansage an die Konkurrenz.

Aus dem zwölfköpfigen Aufgebot, das Schuster nach den Springen in Oberstdorf (30. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) halbieren muss, ragt ein Duo heraus: Richard Freitag und Severin Freund. Die befreundeten Zimmerkollegen haben dem deutschen Skisprung in diesem Winter mit vier Podestplätzen zu neuer Blüte verholfen. „Beide sind in der Lage, bei jedem einzelnen Springen um einen Podestplatz mitzukämpfen. Wir wollen uns von der Welle tragen lassen“, sagte Schuster.

Vor allem der Höhenflug von Freitag, der vor zwei Wochen in Harrachov seinen ersten Weltcupsieg feierte, lässt Experten wie Kollegen ins Schwärmen geraten. „Er hat das Potenzial, sich dauerhaft in der Weltspitze zu etablieren“, sagte der viermalige Tourneegewinner Jens Weißflog. „Mein Ziel ist es, mich weiterhin unter den besten Skispringern der Welt festzusetzen“, bleibt der 20-jährige Freitag zurückhaltend.

Schuster sieht seine zwei Vorzeigespringer auf Augenhöhe mit der bärenstarken Konkurrenz aus Österreich und Norwegen. „Dass wir in der Spitze mit zwei Sportlern vertreten sind, ist eine tolle Ausgangslage für die Tournee. Es ist mehr Spannung garantiert als in den Jahren zuvor“, meinte der seit 2008 im Amt befindliche Chefcoach.

Während die Fans von Höhenflügen träumen, reiben sich die Organisatoren angesichts des wie geschmiert laufenden Ticketverkaufs die Hände. Auch im Deutschen Skiverband (DSV) könnte die Stimmung kaum besser sein. „Dass es im Skispringen wieder aufwärts geht, ist ein Glücksfall für den Verband. Das ist kaum mit Geld aufzuwiegen“, erklärte DSV-Generalsekretär Thomas Pfüller.

Wunderdinge erwartet er von den Hoffnungsträgern Freund und Freitag jedoch nicht. „Wir haben nicht die Erwartung, dass einer der beiden die Tournee gewinnt. Oder dass sie zwei, drei Springen gewinnen“, sagte der Sportdirektor. Pfüller weiß: „Wenn in jedem Wettbewerb eine Top-6-Platzierung herausspringt, wäre das mit Blick auf die WM 2013 und Olympia 2014 ein Riesenschritt nach vorn.“

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