Brüssel - Die Teuerungsrate in der Eurozone ist im August im Zuge der schwachen Konjunktur weiter gesunken. Der Preisauftrieb ging auf 0,3 Prozent nach den im Juli verzeichneten 0,4 Prozent zurück. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Experten hatten diese Entwicklung, die als besorgniserregend gilt, erwartet. Sie unterstreiche, wie wackelig die Erholung in dem 18 Länder umfassenden Euro-Währungsraum sei, hieß es.
Im zweiten Quartal hatte die Eurozone kein Wachstum verzeichnet. Dafür wird auch die Krise in der Ukraine verantwortlich gemacht.
Die EZB warnt vor einer sinkenden Inflationsrate und peilt eher zwei Prozent an. Sie signalisierte bereits wachstumsfördernde Maßnahmen.
