Ramsloh - Zahlreiche Jäger trafen sich zur revierübergreifenden Taubenjagd des Hegerings Ramsloh. Teilnehmer waren die Hegeringe Barßel, Strücklingen, Scharrel und Ramsloh.
Insgesamt beteiligten sich an dieser Jagd rund 120 Jäger aus den hiesigen und benachbarten Revieren. Der Hegeringleiter Heinz-Werner Hussmann begrüßte auf dem Parkplatz des Landgasthofs Dockemeyer die auch aus Osnabrück, Oldenburg, Lindern, Westerstede und Friesoythe angereisten Teilnehmer zur bevorstehenden ersten Gemeinschaftsjagd im Nordkreis und dankte den Jägerinnen und Jägern für deren zahlreiches Erscheinen und Engagement. Der Erlös der Taubenjagd soll einem sozialen Zweck zu Gute kommen und an die Kindergärten im Saterland gespendet werden.
Die Jagdhornbläser des Hegerings Ramsloh, zu denen sich noch weitere Jagdhornbläser gesellten, bliesen die entsprechenden Signale „Sammeln der Jäger“, „Begrüßung“ und „Aufbruch zur Jagd“ und stimmten so die Teilnehmer auf die Taubenjagd ein.
Hierbei jagten die Waidleute nicht etwa in Gruppen, sondern standen einzeln in den Revieren an, um die scheuen, zugleich schnellen und wendigen Flieger zu bejagen.
Bei der ersten gemeinschaftlichen Taubenjagd im Nordkreis konnten 170 Tauben gestreckt werden. Hussmann zeigte sich rundum zufrieden und sehr erfreut über die erfolgreiche Strecke.
Anschließend wurde die Strecke mit „Sammeln der Jäger“, „Flugwild tot“, „Jagd vorbei“ und „Halali“ verblasen. Auch ein Geburtstagsständchen durfte nicht fehlen. Mit dem allgemeinen Signal „Zum Essen“ wurde das abendliche „Schüsseltreiben“ als gemütlicher Teil eingeleitet. Im Landgasthof Dockemeyer stärkten sich die Teilnehmer bei einer deftigen Gulaschsuppe und es kam allerlei Jägerlatein auf den Tisch. Hussmann kürte mit zehn Tauben Ulrich Schröder zum Taubenkönig, gefolgt von Hans Schulte und Andreas Dumsdorf, die beide sieben Tauben erlegen konnten. Dirk Siemer wurde Krähenkönig.
