Cloppenburg - Dank der finanziellen Unterstützung der Aktion Mensch hat das Cloppenburger St. Vincenzhaus kürzlich ein neues ambulantes Wohngruppenprojekt für junge Erwachsene vorgestellt. Die Höhe der Förderung beträgt 120 000 Euro. Sie verteilt sich auf drei Jahre.

In einem Pressegespräch stellten Geschäftsführer Josef Wolking, Wohnheimleiterin Rita Berndmeyer und Sandra Többenotke von der ambulanten Wohngruppe das Projekt vor. Es wendet sich vorrangig an Absolventen der Förderschule. Ziel ist eigenständiges Wohnen und Arbeiten. Zum Teil leben die Teilnehmer in eigenen Wohnungen und werden ambulant versorgt. Dabei bleibt die persönliche Betreuung durch das Vincenzhaus gewährleistet. Somit bricht die Unterstützung nach Abschluss der Schule und einer Ausbildung nicht ab.

So können Hilfestellungen bei der Regelung persönlicher und behördlicher Angelegenheit gegeben werden. Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung beim Aufbau und der Pflege sozialer Kontakte. Wesentlich sind darüber hinaus auch die Begleitung in kritischen Lebensumständen und Beratungen in Krisensituationen.

Durch Hausbesuche und Telefonkontakte wird wöchentlich ein Kontakt hergestellt. Die Wohnung der betreuten Person ist frei gewählt und selbst angemietet. Für ihren Lebensunterhalt zeichnet sie selbst verantwortlich. Auch für diese Bereiche steht im Rahmen der ambulanten Wohnbetreuung eine Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung.