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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Arbeitskampf: 200 streiken – Zehntausende sitzen fest

17.02.2012

FRANKFURT Ein Streik von 200 Vorfeldbeschäftigten hat am Donnerstag den Luftverkehr an Deutschlands größtem Flughafen stark behindert – mit bundesweiten und europäischen Auswirkungen. Zehntausende konnten nicht fliegen.

Insbesondere auf innereuropäischen Strecken kam es in Frankfurt zu Verspätungen und Streichungen. „Interkontinentalverkehr hat Priorität“, sagte der Vorstand des Betreibers Fraport, Peter Schmitz. Bis zum Abend wurden rund 160 Starts und Landungen gestrichen. Für den Streikzeitraum von 15 bis 22 Uhr waren 526 Flugbewegungen geplant.

Auch Bremen war betroffen. Bis zum späten Nachmittag waren dort vier Flüge von und nach Frankfurt ausgefallen, sagte Sprecherin Alice Hossain auf Anfrage. Sie riet im Hinblick auf die weitere Entwicklung dazu, die aktuellen Angaben auf der Internetseite www.airport-bremen.de zu verfolgen. Am Freitag seien mindestens zwei Flüge betroffen. Lufthansa und Air Berlin kooperieren mit der Bahn (Auskunft am Airline-Schalter).

Für diesen Freitag wurde eine Fortsetzung des Ausstands ab 8 Uhr angekündigt. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) will Fraport dazu zwingen, den Schlichterspruch in den Tarifverhandlungen anzunehmen. Es geht um die Beschäftigten in der Verkehrszentrale, der Vorfeldkontrolle und der Vorfeldaufsicht. Sie wollen mehr Gehalt.

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Betroffen sind 200 Arbeitnehmer. Sie sitzen in Schlüsselpositionen – ohne sie kann kein Flugzeug starten oder landen. Fraport und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt forderten, Sparten-Gewerkschaften gesetzlich in die Schranken zu weisen.

Der Fraport-Betriebsrat nannte das Vorgehen der GdF inakzeptabel. „Die Forderungen dieser Spartengewerkschaft hebeln die Tarifstruktur aus“, sagte ein Sprecher der Arbeitnehmervertretung. Fraport-Vorstand Schmitz sagte, die „geforderten Gehaltszulagen von bis zu über 70 Prozent sind einfach unhaltbar“. Fraport hat aber bisher kein Arbeitsgericht eingeschaltet.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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