Ganderkesee - Das Programm steht. 26 erfolgversprechende, in diesem Jahr geborene Pferde werden bei der 24. Auflage des Ganderkeseer Fohlen-Championats zeigen, was in ihnen steckt. Am Montagabend stellte das Organisationsteam im Oldenburger Hof Einzelheiten der Veranstaltung vor – die am Sonntag, 29. Dezember, ab 18 Uhr wieder Hunderte Pferdefreunde in die Reithalle am Donnermoor locken dürfte.
Das Championat, Ende der 1980er Jahre in einer Stammtischrunde „erfunden“ und am 2. Weihnachtsfeiertag 1990 erstmals ausgetragen, besteht üblicherweise aus zwei Teilen – dem Wettbewerb und einem Schauprogramm. Für Letzteres haben die Veranstalter unter anderem die Hengststation Hohenschmark (Plön) gewonnen. Die Kontakte dorthin hatte Goldmedaillengewinnerin Sandra Auffarth geknüpft, ebenfalls Mitglied des Veranstalterteams. Das Gestüt aus der Holsteinischen Schweiz präsentiert zwei herausragende Hengste – „Dürrenmatt“ (den Sandra Auffarth vorstellt) und „Herakles“ (Mareike Peckholz).
Darüber hinaus hätten einige Mädchen des Reitervereins Ganderkesee eine Darbietung vorbereitet, kündigte Thorsten Cording als Sprecher der Veranstalter an. Was genau, bleibe bis zum 29. allerdings eine Überraschung.
Bei dem Wettbewerb werden alle Fohlen zunächst im Trab am Führstrick, anschließend frei laufend vorgestellt. Richter Wolfgang Egbers aus dem emsländischen Haftenkamp wird es wieder übernehmen, die angehenden Sportpferde nach Körperbau, Bewegungspotenzial und Aufmachung zu bewerten. Egbers begründet seine Noten üblicherweise öffentlich – so, dass auch Laien die Unterschiede unter den Fohlen klar werden.
Zum Rahmenprogramm zählt wieder ein Tippspiel auf den Sieger. Als erster Preis werde ein lukrativer Deck-Gutschein den Besitzer wechseln, versprach Cording. Auch für Nicht-Pferdebesitzer gebe es attraktive Preise.
Kinder können bei der Veranstaltung eine Strohburg erobern. Für „Speis’ und Trank“ sei selbstverständlich auch gesorgt, ergänzte Cording.
Der Eintrittspreis (4 Euro, Kinder sind frei) bleibt unverändert. Im Vorjahr hatten 650 zahlende Besucher (plus Kinder) das Championat besucht.
