Zetel - „Es sind nur noch Restarbeiten erforderlich.“ Das hat Marika Rütters vom Architekturbüro Kapels in Zetel am Montag zum Fortschreiten der Arbeiten an der neuen Krippe Emkenburg in Zetel gesagt. Ende der Woche sollen auch diese erledigt sein. Zum Abschluss folgt ihren Angaben nach dann nur noch ein Zaun um das gesamte Gelände. Der Termin für die Einweihung der Krippe steht auch fest: Er ist am Freitag, 30. August, um 11 Uhr. Am Montag, 2. September, beginnt dann der reguläre Betrieb in dem neuen Gebäude. Die Leitung übernimmt Birte Marschalk, die bisherige Leiterin des Kindergartens in der Astrid-Lindgren-Grundschule Neuenburg.
Die Arbeiten sind alle nach Plan erfolgt: Die Krippe mit ihren zwei Gruppenräumen für je 15 Kinder ist so gebaut, dass sie sich in die Einfamilienhaus-Bebauung in dem Ortsbereich einfügt. „Sie hat eine schöne Ausrichtung nach Südwesten“, erläuterte Rütters. Die Innenräume wurden nach ihren Angaben schön hell in Orange- und Gelb-Tönen gestaltet, in warmen Farben. In die Außenfenster wurde zum Teil buntes Glas eingesetzt, wodurch sich bei Lichteinfall ebenfalls warme Farben im Gebäudeinneren ergeben.
Derzeit werden die Außenanlagen gestaltet. Etwa 400 Pflanzen setzt Christian Gerjets von der Firma Garten- und Landschaftsbau Horst und Christian Gerjets aus Friedeburg mit seinen Mitarbeitern im vorderen Bereich zur Straße, darunter Ziersträucher wie beispielsweise Rhododendren oder als Baum auch eine Vogelbeere an der Straßenecke. Im hinteren Außenbereich wird an diesem Dienstag der Rasen angesät und auch Spielsand für die unter den Spielgeräten wie beispielsweise einer Rutsche verteilt. Ein „Highlight“ ist nach Angaben von Rütters eine kleine Bobby-Car-Rennstrecke im Außenbereich der Krippe, eine kleine in Form einer Acht gepflasterte Strecke, auf der die Kinder um die Wette rollern können.
Die gesamten Kosten der Krippe einschließlich Spielgeräte und Mobiliar betragen laut Auskunft von Rütters 720 000 Euro, darin sind die reinen Baukosten in Höhe von 530 000 bis 560 000 Euro brutto enthalten. Bund und Land bezuschussen den Bau, der Eigenanteil der Gemeinde beträgt weniger als 300 000 Euro. Die neue Krippe steht auf gemeindeeigenem Grundstück.
Um den Eltern zum Bringen und Abholen ihrer Kinder mehr Parkplätze zu bieten, baut die Gemeinde den Kreisel auf der benachbarten Stettiner Straße zurück. Dort werden weitere Parkmöglichkeiten geschaffen.
