Barßel - Neuer, schöner und strukturierter: Mit der Entwicklung eines Planungsentwurfs für einen repräsentativen Eingangsbereich für das Schul- und Sportzentrum in Barßelermoor beschäftigte sich am Mittwoch der Ausschuss für Wirtschaft, Planung und Umwelt der Gemeinde Barßel im Rathaus. Die SPD-Fraktion im Rat hatte die Gestaltung des Hallenbadvorplatzes und des Haupteingangsbereichs beantragt. Der Platz stamme noch aus den 70er Jahren, stellte Bauamtsleiter Hans Schulte dar.

Architekt Olaf Mosebach vom Planungsbüro Diekmann und Mosebach stellte eine grobe Planung vor. Demnach soll der Eingangsbereich vor dem Hallenbad und dem Schulzentrum aufgewertet werden, indem beispielsweise eine offene grüne Anlage entsteht mit Rasenfläche, einer Streuobstwiese oder Bänken. Zudem seien verkehrsführende Maßnahmen und eine ausreichende Beschilderung notwendig. Ein möglicher Kurzzeitparkplatz vor dem Haupteingang war hingegen schnell vom Tisch – eine weitere Straßenanbindung zur Westmarkstraße wäre nötig gewesen.

Eine ausreichende Beschilderung und Ausleuchtung befürwortete auch Bürgermeister Nils Anhuth. Mit den drei Eingängen – der Eingang zur Sporthalle und zum Hallenbad, der Eingang nördlich der Bahn beim „Lehrerparkplatz“ und der Haupteingang – sei der Zugang zum Gebäudekomplex schwer ersichtlich; gerade für externe Gäste, die eine Veranstaltung in der Aula besuchen wollen.

Mosebach schlug eine Anbindung vom Gebäudekomplex zur Hauptstraße in Höhe der Bushaltestelle vor, mit Querungshilfen zum Bootshafen. Ein Weg sei schon vorhanden. Eine weitere Sichtachse könne vom Haupteingang in Richtung Westmarkstraße führen, eine Allee ist angelegt. „Die Sichtachsen sind dringend erforderlich, so dass die Leute zur Schule finden“, sagte Christoph Rahming (CDU). Eine naturnahe Gestaltung mit Natursteinen als Blickfang sei eine Idee.

Doch der direkte Zugang zur Hauptstraße mit Querungshilfen ging Ursula Nüdling (SPD) zu weit. „Mir gehts um die Sicherheit.“ So sollten die Kinder wie gewohnt über den Kreuzungsbereich Westmarkstraße/Hauptstraße zur Schule geführt werden.


Bei aller Planung solle man nicht die Kosten vergessen, so Brigitte Ebben (Grüne). „Die Gemeinde hat kein Geld.“

Einig waren sich am Ende alle, dass etwas getan werden muss. Die Ausschussmitglieder stimmten einstimmig dem Beschlussvorschlag zu, eine neue Beschilderung zu errichten und ein Konzept für die Bereiche direkt bei den Eingängen – Hallenbad und Haupteingang – zu erstellen.