Löningen - Sie trafen sich am Donnerstag in der Löninger Jugendwerkstatt, und beide Seiten waren angenehm überrascht: Die Jugendwerkstatt über die Höhe der Spende und die Vertreter der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg Der Kleine Kreis von der Vielzahl der Aufgaben, denen sich die Jugendwerkstatt unter der Regie des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SkFM) annimmt.

Prof. Dr. Heinz-W. Appelhoff, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg, übergab an Elfriede Bruns, Pädagogische Leiterin der Jugendwerkstatt Sozialer Briefkasten, und Agnes Brümmer, SkFM-Vorsitzende, 9000 Euro, die gerade recht kamen, um die Werkstatt um einen Metallbereich zu ergänzen. Bei der Spendenübergabe waren auch Vorstandsmitglied Klaus Mecking und der Geschäftsführer des Kleinen Kreises, Jürgen Lehmann sowie Gerd-Dieter Sieverding (Remmers) und Bruns’ Stellvertreter Hans Götting dabei. Graepel-Chef Mecking bot sogleich seine Hilfe beim Aufbau der Metallwerkstatt an.

Der Soziale Briefkasten Löningen ist eine Jugendwerkstatt mit verschiedenen Beschäftigungsbereichen für Jugendliche von 14 bis 25 Jahren. Dort werden junge erwerbslose Menschen mit Eingliederungshemmnissen und sozialpädagogischem Förderbedarf auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereitet. So können die Jugendlichen im vom Sozialen Briefkasten betriebenen Laden „Tuchfühlung“ mitarbeiten, sie können in der Nähwerkstatt Kissen, Schürzen und anderes herstellen oder in der Möbelkam-mer mit anpacken.

Es gehört zur guten Tradition der Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg, bei ihrem alljährlichen Schlossabend für karitative Zwecke zu sammeln. Rund 27 000 Euro kamen so Anfang Dezember 2014 zusammen. Weitere Spenden erhalten das Hospiz St. Peter in Oldenburg, das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg und die Carlo-Collodi-Schule in Westerstede-Linswege.

Die Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg ist eine Vereinigung regionaler Unternehmer und setzt sich für die Weiterentwicklung im Nordwesten ein. Wichtiger Bestandteil der Arbeit ist es, den Kontakt zu bedeutenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zu pflegen und so den Belangen und Bedürfnissen der Region Gehör zu verschaffen.