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9600 Euro für Aidshilfe

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: Auf 9600 Euro summieren sich die Erlöse einer Kunstauktion zugunsten der Aidshilfe. Mehr als 160 Originale – Ölbilder, Acryl, Lithos, Holzschnitte, Skulpturen, Holzarbeiten, Silber, Stahl und weitere Arbeiten – kamen am vergangenen Samstag im Kulturzentrum PFL unter den Hammer.

Der Galerist und Künstler Hartmut Berlinicke aus Wildeshausen hatte die Arbeiten mit viel Engagement für die Präventionsarbeit der Aids- Hilfe Oldenburg versteigert. Für die Aidshilfe war die Veranstaltung unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein großer Erfolg. Mit dem Geld finanziert der Verein nach eigenen Angaben 2017 dringend notwendige HIV/Aids-Präventionsprojekte vor Ort, die ohne diese zusätzlichen Mittel nicht möglich wären.

Regionaltreff Vierol

Zum Regionaltreffen Weser-Ems hatten die Vierol AG und der bundesweite Verein „Die Familienunternehmer“ eingeladen. Der Verein, ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU), ist ein Interessenverband der deutschen Familienunternehmer. Der Verband tritt nach eigenen Angaben für die „grundsätzlichen Werte der Sozialen Marktwirtschaft“ ein.

Mirja Viertelhaus-Koschig, Vorstandsvorsitzende des Automobilzulieferers, gab einen Einblick hinter die Kulissen des international tätigen Familienunternehmens. Ehrengast war Dr. Hubertus Porschen, der Bundesvorsitzende von „Die jungen Unternehmer“. Dieser Wirtschaftsverband versteht sich als Interessenvertretung für junge Familien- und Eigentümerunternehmer und wirbt nach eigenen Angaben für einen Wandel des Gründerklimas in Deutschland. Porschen, Experte für Social Media und Digitalisierung, sprach über Unternehmertum und Innovation. Die anschließende Diskussion stärkte nach Angaben der Veranstalter den Netzwerk-Gedanken des Wirtschaftsverbands.

Spende fürs Frauenhaus

Eine Spende über 395 Euro hat das autonome Frauenhaus Oldenburg erhalten. Das Geld war bei einer zweitägigen Aktion im Frühjahr in der Innenstadt zusammengekommenen. Abiturientinnen um Kiana Slembeck und Alida Saathoff hatten die Aktion privat veranstaltet.

Mit Kuchenverkauf und mit Hilfe von Informationsmaterial verschiedener Organisationen – darunter die Opferhilfe „Weißer Ring“, „das Hilfetelefon“, „Terre de femmes“ und „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ – klärten die drei jungen Frauen über Menschenhandel, Gewalt gegen Frauen und Zwangsprostitution auf. „Uns ist aufgefallen, wie viele Organisationen um Spenden bitten und auch darauf angewiesen sind“, berichtet Kiana Slembeck.


Bereits im vergangenen Winter hatten die jungen Frauen mit einer Tütchen-Aktion für Bedürftige ein Zeichen für mehr menschliches Miteinander gesetzt. Die Aktion soll wiederholt werden.

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