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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

A-20-Plan empört Wirtschaft

08.02.2013

Hannover /Oldenburg Die angekündigten Verzögerungen beim Bau der Küstenautobahn A 20 und der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg haben in Niedersachsen eine Protestwelle ausgelöst. Wirtschaftsverbände und Automobilclubs kritisieren die Vereinbarungen der designierten rot-grünen Koalition. Danach sollen 16 Millionen Euro für die beschleunigte Planung im Landeshaushalt gestrichen werden.

„Verzögerungen bei der Küstenautobahn darf es nicht geben“, sagte Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Zu bedeutend sei das Top-Straßenprojekt für die Unternehmen und Bürger der Region und darüber hinaus, als dass es sich „als Kitt eignen würde für die Regierungsbildung in Hannover“. Die Wirtschaft fordere, dass die Planungsschritte kontinuierlich fortgesetzt würden und in Kürze das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Westerstede-Jaderberg eingeleitet werde, so Stuke weiter.

„Was uns hier als Kompromiss vorgestellt wird, ist der politische Abgesang für die Autobahnprojekte A 20 und A 39“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen, Bernward Franzky. Die Industrie und Handelskammer Stade sprach von einem „katastrophalen Signal“ an den Bund, aber auch an die regionale Wirtschaft.

Der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz warnte dagegen vor dem Weiterbau der A 20 und der A 39. Beide Projekte seien „volkswirtschaftlich unsinnig und regional schädlich“.


Ein Spezial unter:   www.nwzonline.de/a20-kuestenautobahn 
Norbert Wahn
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2097

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