Oldenburg - Verstimmung zwischen der kritischen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (ABL) und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK/Oldenburg): Die ABL bat in einem Offenen Brief „um Aufklärung über die Verbindung zwischen der Kammer und dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband NGW“. Die Adresse des Verbandes sei mit der Kammer identisch, auch sei die Mailadresse eine der LWK. Man wolle „diese Verbindung einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts mit einem agrarindustriell dominierten Lobbyverband auch deshalb aufgeklärt sehen, weil die Mittel der Kammer aus Beiträgen von Bauern und Steuermitteln stammen“.
Bei der LWK hieß, es der Geflügelwirtschaftsverband nutze Räume zu einer ortsüblichen Miete. „Eine Personalgestellung durch die LWK an den NGW erfolgt nicht.“ Sachleistungen oder Dienstleistungen würden zu Vollkosten bzw. gültigen Gebührensätzen abgerechnet.
Der Sprecher betonte, die Kammer arbeite mit dem NGW fachlich zusammen, „so wie sie es mit anderen Wirtschaftsverbänden auch tun.“ Die Autonomie der beiden Einrichtungen werde „durch die räumliche Nähe in keiner Weise beeinträchtigt“.
