Altona - Der Neuanfang nach dem verheerenden Brand am Hauptgebäude des Hotels Gut Altona wird angepackt. Nach dem Großfeuer im September, Klärung der Brandursache und Versicherungsfragen sind jetzt die Abrissbagger angerückt.

Während im Laufe des Montags zunächst die sichere Baustellenzufahrt angelegt und das schwere Gerät zum Einsatz vorbereitet wurde, werden jetzt die verkohlten Balken und das zum Teil eingestürzte Mauerwerk sowie Dachkonstruktion nach und nach mit Baggerhydraulik zerkleinert und abgefahren.

Anders als anfangs überlegt, wird auch die Front mit dem Grünbewuchs doch abgerissen. Wie Heiner Ahrmann auf Nachfrage schon recht früh nach dem Feuer erklärte, sei es fraglich, ob das Efeu die Löscharbeiten und die kommenden Bauarbeiten überstehen würde.

Somit wird es einen kompletten Neubau geben. Wie der Neubau aussehen wird, bespricht Familie Ahrmann zurzeit mit dem beauftragten Architekten-Büro. Stehen bleibt die noch recht neue Orangerie an der Wildeshauser Straße in Altona mit dahinterliegenden Gebäudeteilen.

Zunächst aber muss die alte zerstörte Bausubstanz weichen und abgefahren werden. Dafür sollen die Gewerke einzeln nach einander abgetragen werden. Karsten Scheele rechnet damit, dass die Arbeiten bis Richtung Weihnachten andauern können. Das ist auch dem Sortieren des Bauschutts geschuldet. Eine Arbeit, die ihre Zeit braucht.


In der Nacht zum 16. September waren Teile von Gut Altona abgebrannt. Ursache des verheerenden Großbrandes: ein technischer Defekt. Trotz des Großbrandes läuft der Hotelbetrieb weiter, da die Gästehäuser unversehrt blieben. Das Früh­stücksbüfett der Übernachtungsgäste wird in der Mühle serviert. Die Rezeption wurde im Gästehaus „Zollhaus“ untergebracht.