Abschied nach 38 Jahren vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV): Das Unternehmen hat am Freitag Uwe Harbers in den Ruhestand verabschiedet. Er war seit 1993 Leiter des Zentrallagers in Nethen.

Zum Abschluss ging es noch einmal lustig zu: Seine Kollegen holten ihn morgens zu seiner Überraschung mit einem geschmückten Lastwagen von zu Hause in Jade ab. Nach einer vergnüglichen Fahrt warteten in Nethen einige Herausforderungen auf den 63-Jährigen, beispielsweise das Durchsägen eines Rohres.

Harbers kam 1978 zum OOWV. Der gebürtige Oldenburger wurde zunächst als Technischer Zeichner eingestellt. Später arbeitete er im OOWV-Lager in Diekmannshausen. 1993 übernahm er nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme die Leitung des Zentrallagers in Nethen.

Der Abschied vom OOWV und seinen Kollegen fällt Uwe Harbers nicht ganz leicht. „Meine Arbeit hat mir stets viel Spaß gemacht“, bilanzierte er. „Dass ich 38 Jahre dabei geblieben bin, zeigt: Es war für beide Seiten eine sehr gute Wahl.“

Langweilig wird es ihm auch im Ruhestand nicht werden. Für sein liebstes Hobby wird er künftig mehr Zeit haben: Uwe Harbers ist seit langer Zeit Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Jade.


Der letzte Ausflug in diesem Jahr führte die Mitglieder und Freunde der Senioren-Union Rastede jetzt unter der Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Ursula Meyer in die Seestadt Wilhelmshaven. Die Tiefwasserhäfen dieser Stadt wurden von der Senioren-Union schon öfter von See aus erkundet. Diesmal war zu einer Stadtrundfahrt eingeladen worden.

Sie begann am Denkmal von Kaiser Wilhelm I., dem Namensgeber von Wilhelmshaven, der den Hafen am 17.6.1869 eingeweiht hatte. Ein Heer von Arbeitern war nötig, um diesen Kriegshafen größtenteils mit Schubkarren auszuheben. Eigens für die Arbeiter wurden gute Unterkünfte gebaut.

Im weiteren Verlauf der ca. zweistündigen Rundfahrt wurde Wissenswertes zu den verschiedenen Stadtteilen übermittelt. Auch der Marinestützpunkt, in dem unter anderem einige moderne Fregatten der Marine festgemacht hatten, wurde mit dem Bus besucht.

An dem mit acht Meter über Normalnull höchsten Punkt Wilhelmshavens erläuterte die Stadtführerin eine Gedenkstätte für Menschen, die auf See bestattet wurden. Kleine Tafeln an Stelen tragen ihre Namen. Von diesem Punkt aus war auch der Ölhafen gut zu sehen, an dem gerade ein Supertanker seine Fracht löschte.

Frische Seeluft schnuppern konnten die Ausflügler am Seglerheim und auf dem Deich nach dem Genuss von Kaffee, Tee und Kuchen. Auf der Promenade des Südstrandes ließen sich die Teilnehmer des Ausfluges noch von der reichlich scheinenden Sonne verwöhnen.