Rodenkirchen - Viel Lob von allen Seiten hat es für das erste Lampionfest der Dorfgemeinschaft Absen gegeben. Schnell füllte sich am Sonnabend der Spielplatz an der Taubenstraße, wo die Vereinsmitglieder Strohballen, Feuerkörbe, Tische, Lampionketten, eine Bastelecke, eine Wurstbude und ein Zelt aufgebaut hatten.

Ein „Herzlich-willkommen“-Schild und die Holzfigur vom Marktwagen zierten den Eingang zum Platz, und viele Abser ließen sich nicht lange bitten. Der Zuspruch war sehr groß und freute die Organisatoren. Eine Familie zog gar einen Bollerwagen mit zwei Lampions und ein paar Scheiten Holz zum Platz.

Es sollte ein Fest für die ganze Familie sein, und das wurde es auch. Großeltern, Eltern und viele Kinder tummelten sich beim Lampionfest, und vor allem die Kleinsten brachten eigene beleuchtete Lampions mit, die ebenfalls gut sichtbar aufgehängt wurden und bei Einbruch der Dunkelheit eine heimelige Atmosphäre schufen. Der junge Gitarrenspieler Marcus Siebelt aus Rodenkirchen stimmte dazu ein paar traditionelle Laternelieder an und ließ auch Selbstverfasstes erklingen.

Die Dorfgemeinschaft wolle mit dem Lampionfest den Sommer verabschieden und noch einmal einen Treffpunkt für die Nachbarn schaffen, bevor die dunkle Jahreszeit beginne, erklärte der Vorsitzende Stefan Hauk. „Es ist ein Versuch, aber eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen“, sagte Hauk angesichts des doch recht großen Besucheraufkommens.

Selbstverständlich dient ein solches Fest auch der Mitgliederwerbung, denn neue Mitstreiter kann der Verein dringend brauchen. Nach seiner Neuaufstellung im Frühjahr sind der Dorfgemeinschaft auch schon etliche Mitglieder beigetreten, wie Hauk anmerkte, doch für eine solide Kassenlage dürften es ruhig noch ein paar mehr sein.


Immerhin legte der kurze Schauer während des Abends das Fest nicht lahm, die Besucher drängten sich stattdessen um die Würstchenbude und in das Festzelt, und der Stimmung schadete es nicht. Mit dem Stockbrotessen waren die Kinder zu diesem Zeitpunkt schon lange fertig. Während die Familien mit den jüngeren Kindern zeitig gingen, hielt ein harter Kern an Mitgliedern und Besuchern bis kurz vor Mitternacht durch.