Oldenburg - Schweres Präzisionsgerät: Ein acht Tonnen schwerer Magnetresonanztomograph (MRT) wurde an diesem Montag per Kran in der Gottorpstraße angeliefert und in die Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin der Dres. Stefan Kuhn, Kai Behrens und Antje Wefer gehievt. Dazu musste die Straße am Vormittag teilweise gesperrt werden.
Aufgebaut und installiert wird das Gerät an mehreren Tagen. Bei dem Magnetom Spectra der Firma Siemens handelt es sich um ein Gerät der neuesten Generation mit einer höheren Feldstärke von drei Tesla.
Diese Einheit beschreibt die Flussdichte eines Magnetfeldes. Das Gerät soll sich laut Siemens-Mitarbeiter Sven Langhorst durch eine exzellente Bildqualität auszeichnen. Den Preis beziffert er mit mehreren hunderttausend Euro.
Bei der Magnetresonanztomographie werden durch starke Magnetfelder und Radiowellen Schnittbilder des menschlichen Körpers von höchster Qualität ohne Verwendung von Röntgenstrahlen erzeugt. Aus diesen Informationen berechnet ein Hochleistungscomputer ein detailliertes Bild aus dem Körperinneren.
Untersuchungen mittels Magnetresonanztomographen sind besonders für die Darstellung des Gehirns, der Wirbelsäule, von Gelenken und Blutgefäßen sowie der inneren Organe geeignet.
Der Einsatz des MRT macht Röntgenuntersuchungen, CT und andere bildgebende Verfahren nicht überflüssig, sondern vervollständigt das diagnostische Spektrum. So sehen es die Radiologen.
