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Adel trifft auf Adel

Ein Politikkurs des Elite-Internats Louisenlund im schleswig-holsteinischen Güby besuchte Staatssekretär Thomas Kossendey (CDU) im Bundesverteidigungsministerium in Berlin. Die Stippvisite hatte der 19-jährige Philipp von Oldenburg organisiert. Er ist der zweitälteste Sohn von Caroline von Oldenburg und Christian Herzog von Oldenburg, die mit Alexander Paul, Anton Friedrich und Katharina noch drei weitere Kinder haben.

Die etwa 20 Schülerinnen und Schüler diskutierten mit Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas Kossendey Fragen wie „Wenn ich in zwei Jahren mit der Schule fertig bin, muss ich dann noch zur Bundeswehr?“. Es ging aber auch um die anstehende Reform der Bundeswehr und die damit verbundene Verkürzung der Wehrpflicht. „Ziel ist es, die Truppen trotz finanzieller Einsparungen einsatzfähig und gut ausgerüstet zu halten“, sagte Kossendey.

Verteidigungsminister zu Guttenberg, derzeit auch amtierender Oldenburger Kohlkönig, unterstrich dabei die Bedeutung des Engagements junger Menschen für die Gesellschaft. „Wir sollten nicht nur eine Erwartungshaltung an unsere Gemeinschaft an den Tag legen, sondern uns auch für unser Land und die Menschen engagieren. Jeder sollte Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft mitgestalten“, forderte der Minister in dem Gespräch mit den jungen Menschen aus dem Internat Louisenlund. Das Elite-Internat hatte im vergangenen Jahr 60-jähriges Bestehen gefeiert.

Golfer helfen Kranken

Hilfe für schwer kranke Menschen: Der Oldenburgische Golfclub unterstützt das Palliativzentrum des Evangelischen Krankenhauses nicht zum ersten Mal, sondern hat schon häufiger beim Aufbau geholfen. 4952,40 Euro überreichten Thekla Schönknecht und Rüdiger Brandes vom Golfclub an Dr. Michael Schwarz-Eywill und Christine Scheve. Der Betrag wurde während eines Benefizturniers des Golfclubs am 31. Mai von den Mitgliedern gespendet. Während der Veranstaltung hatte Christine Scheve über die Arbeit in der Palliativmedizin informiert. Der Oldenburgische Golfclub möchte mit seinen Spenden dazu beitragen, die Situation für die schwer kranken Patienten und deren Familien zu erleichtern. Aktuell wird von der Spende ein mobiler Medienschrank angeschafft, damit die Patienten auf der Station ihre Lieblingsfilme sehen und Musik hören können.

Kinderklinik unterstützt

Unterstützung: Nicht nur feiern, sondern auch kranken Kindern helfen wollte die Firma Faßbender Wohnwagen Reisemobile aus Anlass ihres Jubiläums. Auf eine Summe von 1500 Euro rundete das Unternehmen die Spende auf, die Andrea Faßbender dem Verein der Freunde des Elisabethkinderkrankenhauses überreichte.


Das Geld hatte das Caravan-Unternehmen an der Wilhelmshavener Heerstraße anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Firma gesammelt. Bei der Verlosung gab es als Hauptpreis einen Wohnwagen zu gewinnen. „Viele unserer Kunden sind Familien, und wir selbst haben auch Kinder. Da lag es nahe, das Geld auch in Hände derer zu geben, die Kindern sinnvoll helfen können“ erklärt Andrea Faßbender.

Professor Jürgen Seidenberg, Direktor der Kinderklinik, und Anke Berghoff, Pflegedienstleitung, haben das Geld schon verplant. „Wir haben ein Kletterspielgerät im Erdgeschoss, und wir haben eines im zweiten Stockwerk.“ Es fehle noch eines im Wartebereich des ersten Stockwerkes. Bisher habe man ein Piratenschiff und einen Bus. Vielleicht gebe es nun noch eine Lokomotive oder vielleicht auch ein schickes Kletterauto mit Wohnwagenanhänger.

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