AHLHORN - „Zwaig“-Betriebsbesuch bei der Ahlhorner Firma. Praktika sind ein guter Einstieg.
Von Klaus Derke
AHLHORN - Thomas Fritzkowski ist 16 Jahre jung. Der Schüler der zehnten Klasse an der Graf-von-Zeppelin-Schule möchte Anlagenmechaniker werden. Gestern hatte er Gelegenheit, aus erster Hand eine Menge Wissenswertes über die dreieinhalbjährige Ausbildung zu erfahren. Eine Ausbildung, die hohe Anforderungen an den Lehrling stellt, insbesondere was logisches Denken und Teamfähigkeit angeht. Das berichtete Jürgen Asche, Geschäftsführer der Firma Rohloff-Haustechnik.Die Ahlhorner Firma, die seit 1982 existiert, stellt in der Regel jedes Jahr einen Auszubildenden ein. Zurzeit sind hier drei Azubis im Einsatz. Das erfuhren Gerd Jacoby von der Zukunftswerkstatt Ausbildungsplatzinitiative (Zwaig) sowie Berufsberater Stefan Salhoff und die Sozialpädagogin der Graf-von-Zeppelin-Schule, Barbara Efthimiadis-Christidis beim gestrigen Besuch. Auch Bürgermeister Volker Bernasko nahm daran teil.
Die Fähigkeit zum logischen Denken ist für einen Anlagenmechaniker unabdingbar. Die Leistungsbereitschaft muss groß sein und auch die Bereitschaft Verantwortung tragen zu wollen, machte Jürgen Asche gestern deutlich. Und natürlich sei auch selbstständiges Arbeiten schon in der Ausbildung gefordert. „Wer im Handwerk was werden will, der muss was drauf haben“, so Asche.
Schulische und freiwillige Praktika sind oft der beste Einstieg in eine spätere Ausbildung. Das wurde auch beim Gespräch mit Jürgen Asche deutlich. Schnell kristallisiere sich im Verlauf eines Praktikums heraus, ob Bewerber geeignet seien, sagte er.
Im Internet: www.zwaig.de
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
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