Ahlhorn/Cloppenburg/Vechta - Die Jägerschaften der Landkreise Cloppenburg und Vechta sind zurzeit mit der Planung beziehungsweise dem Bau des Schießsportzentrums Ahlhorner Heide befasst. Die von den beiden Jägerschaften gegründete Schießsportzentrum Ahlhorner Heide gGmbH hat die Genehmigung zum Bau der Anlage auf dem Gelände der ehemaligen Standortschießanlage der Bundeswehr in Ahlhorn nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erhalten.

Es besteht die Absicht, nach Vorliegen der restlichen Unterlagen möglichst noch 2017 mit dem Bau der Anlage zu beginnen. Das rund 11,5 Hektar große Gelände steht im Eigentum der Schießsportzentrum Ahlhorner Heide gGmbH, betonen die beiden Vorsitzenden der Jägerschaften, Heinrich Voet (Vechta) und Bernhard Kurmann (Cloppenburg). Die Genehmigung ist für mehrere Schießstände erteilt worden. Vorhanden sind derzeit Anlagen aus dem Schießbetrieb der Bundeswehr sowie Funktionsgebäude und ein Wohnhaus. Diese Anlagen sollen teilweise erhalten bleiben.

Nun möchten die Jägerschaften Vechta und Cloppenburg allen Jägern aus den Landkreisen Cloppenburg, Vechta, Oldenburg sowie der Stadt Oldenburg Gelegenheit geben, dieses Areal mit den vorhandenen Anlagen, beispielsweise zwei 300-Meter-Schießbahnen, Pistolen- und Kurzwaffenstände sowie Funktionsgebäude vor Beginn der Bau- und Ausbaumaßnahmen vor Ort in Augenschein zu nehmen.

Dazu laden sie für Sonntag, 8. Oktober, 11 bis 17 Uhr, zu einem Tag der offenen Tür ein. Auf dem Gelände werden Führungen angeboten. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.

Mit den Vorsitzenden der Jägerschaften des Landkreises Oldenburg und der Stadt Oldenburg sei vereinbart, dass es auch den Jägern der Jägerschaften des Landkreises Oldenburg und der Stadt Oldenburg möglich sein soll, an diesem Tag der offenen Tür teilzunehmen, heißt es in einer Pressemitteilung von Voet und Kurmann. „Wir gehen gemeinsam davon aus, dass auch für Mitglieder der benachbarten Jägerschaften interessante Trainings- und Übungsmöglichkeiten auf dieser Anlage geschaffen werden. Gleiches gilt für den Bereich der Sportschützen in den genannten Jägerschaften, über deren Erscheinen sich die Gastgeber ebenfalls freuen würden“, hieß es.