Ahlhorn/Großenkneten/Huntlosen - An den Bahnhöfen Ahlhorn, Großenkneten und Huntlosen kommt es immer wieder zu Vandalismusschäden. Darauf weist die Deutsche Bahn in einem Schreiben an den FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Dürr hin. Das Problem laut Bahn: „Behobene Mängel wurden nach kürzester Zeit erneut zerstört.“

Die Bahn sei stetig in engem Kontakt mit den Firmen, „um die Missstände an den Bahnhöfen schnellstmöglich zu beheben.“ Im Novemberbrief aus der Bahnzentrale heißt es: „Seien Sie versichert, dass es auch uns wichtig ist, den einwandfreien Zustand unserer Bahnhöfe sicherzustellen. Gerne nehmen wir dafür auch Unterstützung entgegen, die uns über neue Vandalismusschäden informiert, sodass wir zeitnah reagieren können.“

Für jeden Bahnhof wurden die Maßnahmen 2020 aufgelistet. In Großenkneten sei der Holzzaun entlang der Gleise entfernt worden. Die fehlenden Scheiben am Wartehäuschen wurden ersetzt. „Leider kam es nach dem Austausch der Scheiben erneut zu Vandalismus, weshalb eine der getauschten Scheiben bereits wieder defekt ist. Diese wird erneut getauscht.“

In Huntlosen werden sowohl auf Gleis 1 die fehlende Sitzbank sowie auch die Scheiben des Wartehäuschen an Gleis 2 ersetzt, kündigt die Bahn an. Die defekte Vitrine wurde entfernt. Der Jägerzaun am Gleis 2 wurde mehrfach gerichtet und abgesperrt. Das Sitzmobiliar wurde neu lackiert und veraltete Radständer wurden entfernt.

In Ahlhorn werde die fehlende Scheibe des Wartehäuschens ersetzt. An Gleis 2 wurde das Sitzmobiliar neu lackiert. Es werde aktuell geprüft, ob das Wartehäuschen durch ein neues ersetzt werde, hieß es im November 2020. Darüber hinaus wurde das Stationsschild erneuert.


Aktuell sind alle drei Stationen ins Konjunkturpaket 2021 aufgenommen worden. Konkrete Aussagen zu Details liegen noch nicht vor.