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Jägerschaft Ende Oktober soll gebaut werden

Peter Kratzmann

Ahlhorn - Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Schießsportzentrum „Ahlhorner Heide“ in Ahlhorn haben die Jägerschaften Cloppenburg und Vechta bereits seit April 2015 vorliegen. Auf dem 11,2 Hektar umfassenden ehemaligen Standort-Schießplatz der Bundeswehr soll sich nun auch baulich etwas tun. Mit der eigentlichen Baugenehmigung soll Ende Oktober der erste Bauabschnitt, der Wurftaubenstand, in Angriff genommen werden. Im zweiten Abschnitt geht es um die Kugelstände. Das teilten am vergangenen Samstag beim „Tag der offenen Tür“ auf dem Gelände des Schießsportzentrums die Vorstände beider Jägerschaften auf Nachfrage mit.

Warten auf Förderzusagen

Bernhard Kurmann, Vorsitzender der Jägerschaft Cloppenburg: „Die Jäger sollen mit der Veranstaltung heute sehen, dass es langsam vorangeht.“ Zurzeit warte die Jägerschaft noch auf Förderungszusagen, deshalb habe noch nicht gebaut werden können, ergänzte Harald Nienaber, stellvertretender Vorsitzender der Jägerschaft Cloppenburg.

Rund zwei Millionen Euro solle das Gesamtvorhaben kosten. Bislang seien gut eine halbe Million Euro investiert worden – für den Erwerb des Geländes, die Planung und den Verfahrensverlauf.

Geklagt wird noch von einem Anlieger und der Bürgerinitiative „Nicht noch mehr Lärm in Ahlhorn“. Die Entscheidungen würden noch ausstehen, berichteten Kurmann und sein Vechtaer Amtskollege Heinrich Voet. „Doch sobald alle Förderungen genehmigt sind, werden wir die Baugenehmigung umsetzen“, erklärten sie. Damit werde Ende des Monats gerechnet. Ende Oktober 2018 soll der Wurftaubenstand fertig sein.

Im Vordergrund standen an diesem Samstag die Information und die Führungen über das Areal. Ausgehängt waren auch die Baupläne. Sie zeigen den Ist-Zustand und die Überplanung. Einer der beiden Pistolenstände bleibt erhalten. Die 300-Meter-Schießbahn wird auf 100 Meter verkürzt und ein Stand laufender Keiler eingerichtet (50 Meter). Außerdem entsteht die Trap- und Skeet-Anlage.


Dazu müssen reichlich Erdmassen zu Wällen aufgeschichtet werden. Nienaber: „Es fehlen etwa 180 000 Kubikmeter, die wir anfahren lassen müssen.“ Woher, das sei noch unklar.

600 Interessenten

Ein Bild von der Anlage machten sich am Samstag vorwiegend Waidgesellen mit den Autokennzeichen CLP und VEC. Aber auch aus der Jägerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land waren einige Vertreter anzutreffen, die die Informationsmöglichkeit nutzen. „Es dürften insgesamt geschätzte 600 Jäger heute hier sein“, so Kurmann. „Wir sind mit dem Interesse zufrieden.“

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