AHLHORN - AHLHORN/LD/KD - Die Mitglieder des Verkehrs- und Schifffahrtsausschusses der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben sich bei ihrem Treffen in der vergangenen Woche einen Überblick über die Nachnutzungsmöglichkeiten des Fliegerhorsts in Ahlhorn verschafft. Thomas Fricke von der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (Gebb) aus Köln, die das Areal vermarktet, stellte den Ausschussmitgliedern die fünf Konzepte vor.
Die Investoren ACA GmbH& Co. KG und Sea Aero Support sehen eine fliegerisch-gewerbliche Nachnutzung des Geländes vor – eine Ausrichtung, die auch die Bietergemeinschaft der Unternehmen Big Dutchman AG, Vechta, und Bunte, Papenburg, gewählt hat. Bernd Meerpohl von Big Dutchman hat dem Ausschuss unter Vorsitz von Klaus Albers das langfristig angelegte Konzept vorgestellt, das unter anderem umfangreiche Maßnahmen für eine verbesserte Infrastruktur beinhaltet. „Wir wollen in den nächsten Jahren das Vorhandene möglichst gut vermieten, die Gleisanlagen ausbauen und die Straßenanbindung verbessern“, erklärte Meerpohl.
Zahlreiche Mieter sind schon heute auf dem Fliegerhorst ansässig und nutzen die Gebäude als Lagerstätten, unter anderem Big Dutchman selbst, die Firma AMS oder Howema Gerätebau. Der IHK-Ausschuss bevorzuge gewerblich-fliegerische Nachnutzungskonzepte. Diese könnten an die bisherige Nutzerstruktur angeknüpft werden. Zudem werde das Risiko besser gestreut, hieß es. Das touristische Konzept des Hennie van der Most könne dies nicht gewährleisten. Eine weiteres Konzept ist das Vorhaben der RotaparkHolding (Fahrsicherheitstraining mit Nebennutzung).
Hans-Werner Aschoff von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft erklärte, das der Fliegerhorst nur als Ganzes vermarktet werden soll. Käme es zu einer fliegerischen Nachnutzung, so Aschoff, dann nur im Bereich Cargo und nicht als Passagierflughafen.
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