AHLHORN - Für einen Zeitraum von fast 43 Jahren ist Reinhard Mörking aus Littel beim Ahlhorner Forstamt tätig gewesen. Am 1. Februar beginnt für ihn die „Freizeit“ mit dem Eintritt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.
Mit 15 Jahren begann Mörking im Jahr 1966 seine Ausbildung beim damaligen Forstamt Oldenburg. Im Revier Tüdick fand er 1969 auch seine erste Anstellung als Waldfacharbeiter. Trotz mehrerer Änderungen in der Forstorganisation, die ihn für einige Jahre auch in das damalige Forstamt Hasbruch führten, blieb Mörking immer auch für „seine“ Wardenburger Waldgebiete zuständig.
Neben der Waldpflege in den Revierförstereien Huntlosen und Sandkrug stand für Reinhard Mörking seit vielen Jahren das Jugendwaldheim Ahlhorn im Mittelpunkt des Arbeitslebens. Die Arbeit mit Jugendlichen war ihm immer ein besonderes Anliegen, er widmete sich dieser mit großem Einsatz. Dabei konnte er auf seine reichhaltigen Erfahrungen in der Jugendfeuerwehr und in der Nachwuchsarbeit des Fischereivereins Wardenburg zurückgreifen.
Zu einer Feierstunde hatte der Ruheständler seine aktiven und ehemaligen Arbeitskollegen in die Lethetalscheune in der Teichwirtschaft eingeladen. Dort erhielt der Forstwirt von der Ahlhorner Forstamtsleiterin Regina Dörrie die Urkunde über seinen Abschied aus den Niedersächsischen Landes-forsten. Diese sprechen ihm für eine langjährige und vorbildliche Arbeit im Wald Dank und Anerkennung aus. Im Namen des gesamten Forstamtes gab Forstamtsleiterin Dörrie Reinhard Mörking gute Wünsche für die Zukunft auf den Weg.
Zur Erinnerung an die vielen gemeinsamen Jahre im Wald überreichten seine Forstwirtskollegen Reinhard Mörking eine „Goldaxt“.
