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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Flugzeugbau: Airbus-Mutter auf Höhenflug

28.02.2013

Berlin Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat dank des anhaltenden Erfolgs seiner Tochter Airbus 2012 deutlich mehr Geld verdient. Der Umsatz kletterte von 49,1 Milliarden Euro auf 56,5 Milliarden Euro. Der operative Gewinn des Boeing-Rivalen hat sich 2012 auf gut 1,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Unter dem Strich fuhr EADS einen Gewinn von knapp 1,23 Milliarden Euro ein – 19 Prozent mehr als noch 2011. Sonderbelastungen drückten die Zahlen ein wenig.

Die Börse reagierte begeistert. Der EADS-Aktienkurs schnellte um mehr als sieben Prozent nach oben. EADS hat auch Konzernstandorte im Nordwesten – in Bremen, Nordenham und Varel.

Der Flugzeugbauer lieferte 2012 so viele Maschinen aus wie nie zuvor, trotz der Schwierigkeiten mit Haarrissen in den Flügeln des Riesenfliegers A 380. Allerdings bestellten die Fluglinien deutlich weniger Exemplare des weltgrößten Passagierflugzeugs als erhofft. „Kein Zweifel, wir hätten gerne mehr der großen Vögel verkauft“, sagte EADS-Konzernchef Tom Enders am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung der Bilanz 2012. 2013 rechnet Enders aber wieder mit mehr Bestellungen für die A 380.

Eine Baustelle bleibt kurz vor der grundlegenden Änderung der Aktionärsstruktur und des deutschen Staatseinstiegs Ende März die Rüstungssparte Cassidian. Sie verbuchte als einzige Division 2012 ein Umsatzminus – und wurde vom Hubschrauberbauer Eurocopter und der Raumfahrtsparte Astrium überholt. EADS prüft seit längerem die Ausrichtung des Verteidigungsgeschäfts. Schlussfolgerungen der Untersuchungen soll es laut Enders zur Jahresmitte geben.

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Auch 2013 werden Kosten außer der Reihe EADS belasten. Alleine die Flügelprobleme der A 380 werden 85 Millionen Euro kosten. Auch der Langstreckenflieger A 350, der Mitte des Jahres erstmals abheben soll, birgt Risiken. Der Flieger soll dem „Dreamliner“ von Boeing Konkurrenz machen, der wegen Feuergefahr an Batterien seit Januar am Boden bleiben muss. „Wir haben eine Menge aus unseren Fehlern und den Fehlern unserer Mitbewerber gelernt“, sagte Enders. Dennoch gebe es immer Risiken.

Die wichtigsten EADS-Sparten im Überblick:  Airbus: Der Boeing-Rivale steht mit Erlösen von fast 38,6 Milliarden Euro für mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes. 2012 verdiente Airbus vor Zinsen und Steuern (Ebit) gut 1,2 Milliarden Euro – mehr als doppelt so viel wie 2011. Eurocopter: Der Hubschrauberhersteller ist die zweitgrößte Sparte. Die Erlöse wuchsen um 16 Prozent auf den Rekordwert von fast 6,3 Milliarden Euro. Das Ebit stieg um 20 Prozent auf 311 Millionen Euro.   Astrium: Die Raumfahrttochter wurde drittstärkste Division. Der Umsatz stieg vor allem wegen des Service-Geschäfts um 17 Prozent auf gut 5,8 Milliarden Euro. Das Ebit stieg ebenfalls um 17 Prozent auf 312 Millionen Euro.  Cassidian: Die Rüstungstochter bekommt die Sparzwänge von Staaten besonders deutlich zu spüren. Die geplatzte Fusion mit BAE Systems machte zudem Hoffnungen der EADS-Spitze zunichte, Zugang zu weiteren Märkten zu bekommen. Der Umsatz sank 2012 leicht um ein Prozent auf 5,7 Milliarden Euro, das Ebit brach allerdings um 57 Prozent auf 142 Millionen Euro ein.

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