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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Neuer Termin Am 2. Oktober: Ringen um Joberhalt bei Airbus vertagt

25.09.2020

Hamburg /Nordenham /Varel Die IG Metall und das Management des Flugzeugbauers Airbus haben die erste Runde der Tarifverhandlungen zur Rettung von Arbeitsplätzen ergebnislos vertagt. Als neuer Termin sei der 2. Oktober vereinbart worden, sagte IG Metall-Verhandlungsführer Carsten Bremer am Donnerstag. Die Gewerkschaft habe bei der ersten Verhandlungsrunde ihre Forderungen vorgestellt und begründet.

Harter Sparkurs

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hatte Airbus Ende Juni angekündigt, weltweit 15 000 der rund 90 000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte zu streichen, mehr als 5000 davon in Deutschland. Rund 3000 Jobs seien in Norddeutschland betroffen. Die Pläne sollen bis Sommer 2021 umgesetzt werden.

Auch regionale Arbeitsplätze gefährdet

Bei dem Protest zum Erhalt der Arbeitsplätze bei Airbus waren auch Teilnehmer aus der Region. Sie gehören zur Airbus-Tochter Premium Aerotec (PAG), die unter anderem Werke in Varel (Friesland) und Nordenham (Wesermarsch) hat. Airbus hat auch einen Standort in Bremen, ebenso wie der Zulieferer Premium Aerotec.

Am PAG-Standort in Varel stehen rund 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel, in Nordenham sind es fast 1200. Ziel der Protestaktion in Hamburg war es vor allem auch, Ausbildungsplätze zu erhalten. Durch die Corona-Krise ist die Luftfahrtbranche in Not geraten. Darunter haben auch die Zulieferbetriebe zu leiden.

Ein Airbus-Sprecher sprach von einer „konstruktiven Atmosphäre“ in den Verhandlungen. Zu Inhalten wollte er sich nicht äußern. „Wir sind mit den Sozialpartnern im Gespräch, haben aber Vertraulichkeit vereinbart“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Kündigungen verhindern

Airbus-Chef Guillaume Faury hatte auch Entlassungen nicht ausgeschlossen. Es sei „unwahrscheinlich, dass das freiwillige Ausscheiden aus dem Unternehmen“ ausreiche, um 15 000 Arbeitsplätze abzubauen, zitierte unter anderem die französische Wirtschaftszeitung „La Tribune“ aus einem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die IG Metall will betriebsbedingte Kündigungen unbedingt verhindern.

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