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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bilanz: Airbus verleiht dem EADS-Konzern Flügel

15.11.2013

München Airbus füllt dank praller Auftragsbücher die Kassen der Konzernmutter EADS. Der anhaltende Erfolg des Flugzeugbauers ließ den Gewinn des europäischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns im dritten Quartal um stattliche 45 Prozent auf 436 Millionen Euro anwachsen, wie EADS am Donnerstag mitteilte (die Grafik zeigt die Neunmonatszahlen).

„Dennoch stehen wir vor einigen großen Herausforderungen“, sagte Vorstandschef Tom Enders. Das Geld, das EADS mit der zivilen Luftfahrt verdient, kann der Manager gut gebrauchen: Er baut den Konzern grundlegend um und muss vor allem die schwächelnde Rüstungssparte wieder in die Erfolgsspur bringen.

Doch auch bei Airbus stehen wichtige Aufgaben an. So muss die neue A350 nach ihrem Erstflug im Juni noch fit für die Zulassung gemacht werden. Der Flieger soll Boeings „Dreamliner“ und der größeren Boeing 777 Konkurrenz machen und bis spätestens Ende 2014 erstmals geliefert werden. EADS-Finanzchef Harald Wilhelm erwartet, dass das Modell trotz hoher Anlaufkosten noch in diesem Jahrzehnt Gewinn abwirft.

An diesem Ziel hat EADS beim weltgrößten Passagierflieger A380 noch zu knabbern. Das Modell soll 2015 die Gewinnschwelle erreichen – wenn genügend Bestellungen eingehen und Airbus 30 Maschinen pro Jahr bauen kann. Bisher sieht es eher trübe aus.

Nach der jüngsten Auftragsflut rechnet Enders in diesem Jahr jetzt mit mehr als 1200 Flugzeugbestellungen. Die guten Zahlen treiben den Umsatz des gesamten Konzerns, er stieg im dritten Quartal um elf Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Der operative Gewinn wuchs um 26 Prozent auf 663 Millionen Euro – und ging zu zwei Dritteln auf das Airbus-Konto.

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Die militärische Airbus-Sparte hingegen glänzt kaum: Nachdem das erste A400M-Exemplar jetzt mit Jahren Verspätung an die französischen Streitkräfte ausgeliefert wurde, sollen dieses Jahr nur drei statt vier Flieger den Weg zu den Kunden finden.

Auch im übrigen Konzern ist die Rüstung die größte Baustelle. Die Staaten sparen. Enders will die Struktur verändern. Mehrere Sparten und Töchter will er verschmelzen.

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