ALEXANDERHAUS - „Nachbarn haben, ist nicht schwer, das Kennenlernen dagegen sehr“, sagt Kirstin Schubert lachend. Das Straßenfest am Sonnabend, 27. August, im Behrens-Ring (GSG-Neubaugebiet Alexanderhaus) soll nun dabei helfen. 45 Wohneinheiten am Behrens-Ring und eines Teils der Schinkelstraße sind eingeladen. „Wir werden wohl so rund 100 Erwachsene und etwa 30 Kinder sein“, rechnet Anwohnerin Christine Bloch vor.
Sie war es auch, die Kirstin Schubert auf die Idee brachte, für dasNWZ
-Gewinnspiel, bei dem sieben Straßenfeste gesponsert werden, eine Bewerbung einzureichen (siehe Info-Kasten). Die Freude über den Gewinn war riesig. „Jetzt wird das Fest größer, als gedacht“, erzählt Kirstin Schubert. Da bereits frühzeitig alles organisiert war, wird der Geldgewinn nicht etwa für Grillwurst, Salate oder Getränke verwendet, sondern für etwas Bleibendes für die Straßengemeinschaft. „Wir haben davon einen Pavillon, Biertisch-Garnituren und Lampions fürs Fest gekauft. Das alles kann auch für künftige Partys genutzt werden“, so Christine Bloch.Für hausgemachte Musik ist auch gesorgt. Die liefert die Schülerband „Provisorisch“ des Herbartgymnasiums. Eines der Mitglieder ist Kirstin Schuberts Sohn Christoph. Gespielt werden eigene Songs. Für Kinder soll es bei der Party eine besondere Überraschung geben. Mehr verraten die Frauen vom Organisationsteam aber nicht.
Zumindest sie und ihre Mitstreiter sind durch die Festvorbereitungen schon bekannt im Neubaugebiet. Und damit sich die anderen Nachbarn (auch zukünftige, die hier noch bauen) leichter kennenlernen, wird bei der Party jedem ein Kärtchen mit dem Namen und der Hausnummer angeheftet.
Vor etwa drei Jahren entstanden die ersten Häuser am Behrens-Ring. Da waren die Bauten an der Schinkel-, Schlüter- und Semperstraße im Quartier Alexanderhaus bereits fertig. „Wir waren das vierte Haus am Behrens-Ring“, erzählt Christine Bloch. Etwas später zogen auch die Schuberts von der nahen Züricher Straße hierher. „Dort hatten wir eine super Gemeinschaft, die wünsche ich mir auch hier“, sagt Kirstin Schubert.
Das Wohnen im Grünen, die guten Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und die schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt schätzen die Familien. „Und wir sind eine tolle Mischung von Jung und Alt“, so Schubert, „von gerade mal 14 Tage alt bis um die 60. Das Gros ist zwischen 30 und 40 Jahre.“ Und damit aus der guten Mischung auch eine starke Nachbarschaft wird, soll am Sonnabend mit allen gefeiert werden.
