Dringenburg - Arbeiten mussten sie am ersten Tag ihres Berufslebens noch nicht, aber eine erste Hygieneschulung und eine Erstunterweisung in Sachen Sicherheit und Qualitätsmanagement gab es denn doch schon: Elf neue Auszubildende begrüßten der stellvertretende Geschäftsführer der Molkerei Ammerland, Armin Tjards, und Personalleiter Klaus Rohlfing am Donnerstag in Dringenburg. Das ist die zweithöchste Zahl an neuen Auszubildenden, die die Molkerei seit 1998 bislang rekrutiert hat.

36 junge Leute bildet die Molkerei an ihren Standorten in Dringenburg und Oldenburg derzeit in verschiedenen Berufen aus, erklärte  Personalleiter Klaus Rohlfing: „So viele Auszubildende hatten wir noch nie“, machte Rohlfing deutlich, dass sich die Expansion des Unternehmens eben auch auf die Auszubildenden-Zahl auswirkt. Immerhin: 10,6 Prozent aller Beschäftigten sind Auszubildende, sagte Rohlfing – die Ammerländer Milchtransport (AMT) nicht mitgerechnet. Und: „Wir hätten glatt noch vier weitere junge Leute aufnehmen können – für die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik“, macht der Personalleiter deutlich, dass da ein Ausbildungsberuf vor allem für Hauptschüler Möglichkeiten bietet. Immerhin: „Der überwiegende Teil unserer Auszubildenden wird später übernommen.“

Die elf „Neuen“ – es sind André Albers (Westerstede), Paul Litau (Oldenburg), Ines Huntemüller (Edewecht), Marc-Phillip Wilms (Oldenburg), Svenja Jungklaaß (Nethen), Marco Ovie (Mollberg), Kerstin Ligthart (Bockhorn), Michael Niehues (Gristede), Friederike von Häfen (Stadland), Thorsten Niewerth (Conneforde) und Christina Tjards (Roggenstede) – werden zu Industriekaufleuten, Mechatronikern, milchwirtschaftlichen Laboranten und zu Fachkräften für Lebensmitteltechnik ausgebildet und lernten am Donnerstag ihre Abteilungen und ihre Ausbilder kennen, bevor es an diesem Freitag ernst wird.