Seit rund 7000 Jahren
werden in Südamerika Alpakas gezüchtet – sie gehören damit zu den ältesten Haus- und Nutztierrassen. Das Kameltier ist mit dem Lama verwandt; es spuckt aber wesentlich seltener – „höchstens mal ein Muttertier, wenn es sich angegriffen fühlt“, erklärt der kanadische Alpaka-Pionier Hans Buhrmann.Alpakas
(im Bild ein Tier von Rainer Fortmann) sind Herdentiere, ihre Lebenserwartung beträgt 20 bis 25 Jahre. Für eine mittlere Herde (ca. 36 Tiere) ist eine Parzellengröße von 0,5 ha ausreichend. Die Geschlechtsreife wird mit ein bis zwei Jahren erreicht, die Tragzeit beträgt gut elf Monate. Die Geburten verlaufen in der Regel ohne Komplikationen.Nach zwölf Monaten
können Alpakas geschoren werden, danach jährlich im Frühling. Drei bis sechs Kilo Wolle fallen pro Tier ab. Die Faserqualität ist vergleichbar mit Schafwolle, das an der Bauchseite geschorene Vlies ist aber höherwertig als Cashmere und Mohair. Die Faser besitzt wasserabweisende und thermoregulierende Eigenschaften. Alpaka-Wolle erzielt einen deutlich höheren Marktpreis als Schafwolle.Mehr Informationen:
