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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Als Wesag und Oldag zur Strosag wurden

19.04.2005

OLDENBURG Start ist am 7. Mai in Leer. Das Geburtsdatum der EWE ist der 1. November 1930.

Von Klaus-Peter Jordan OLDENBURG - Mit einer Erlebnisausstellung will der Oldenburger Energiedienstleister EWE zu seinem 75-jährigen Bestehen die Bürger in seinen Versorgungsgebieten über Energie und das Unternehmen informieren. „Die Ausstellung ist Ausdruck der engen Verzahnung mit den Regionen, in denen wir tätig sind“, erklärt EWE-Marketingleiter Peter Göttelmann.

Das offizielle Gründungsdatum der EWE ist der 1. November 1930. Damals schlossen sich die Oldenburgische Stromversorgungs AG (Oldag/Oldenburg)) und die Weser-Ems-Stromversogungs AG (Wesag/Leer) zur Stromversorgungs AG Oldenburg-Ostfriesland (Strosag) zusammen. Da der Gründungsvertrag in Leer unterzeichnet wurde, startet dort auch am 7. Mai die Wanderausstellung. „Wir wollen unsere fünf großen Themen darstellen: Strom, Erdgas, Wasser, Telekommunikation und Informationsdienstleistung“, kündigt Göttelmann an. Die Besucher würden durch Aktivexponate in die Ausstellung eingebunden. „Sie können Knöpfe drücken und Hebel umlegen.“ Beim Strom werde z.B. gezeigt, wie Erzeugung, Transport, Verteilung und Verbrauch funktionieren, u.a. mit dem Modell eines Kraftwerks. Neben allgemeinen Informationen wird anhand eines Zeitstrahls die Entwicklung der EWE als Unternehmen dokumentiert.

Die Wanderausstellung zieht in einem großen runden Zelt durch die Regionen. „Das Zelt hat auch etwas Futuristisches; es erinnert ein wenig an das Münchner Olympiastadion“, verrät Göttelmann. Die Ausstellung wird in einem äußeren Ring zu sehen sein. In der Mitte sei eine große freie Veranstaltungsfläche.

Zielgruppe sei die gesamte Öffentlichkeit im „EWE-Land“, die Interesse daran habe, zu sehen, wie es „hinter den Kulissen aussieht“. Gezielt angesprochen würden Schulen in der jeweiligen Region, speziell die Klassen 5 bis 10. Die Schulklassen erhielten 45-minütige Sonderführungen. Von Seiten der Lehrer gebe es bereits ein großes Interesse. Bis Anfang November wird die Ausstellung in fünf Städten zu sehen sein.

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