ALTENOYTHE - Der Heilpädagogische Kindergarten Altenoythe hat einen neuen Namen: „Ich bin Ich“. Die Namensgebung fand am Sonnabend im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit bunten Rahmenprogramm statt. Die Idee zu diesem Namen hatte die Erzieherin der Gruppe „Die wilden Kerle“, Heilerziehungspflegerin Martina Niehaus. Als die beiden Elternsprecherinnen des Kindergartens Anna Sandstede und Elke Houwen das bis dahin unter einem Tuch verborgene Schild im Eingangsbereich der Einrichtung enthüllten, stand der neue Name der Kindergartens auch sichtbar fest. Mit der neuen Bezeichnung soll dokumentiert werden, dass Kinder mit und Kinder ohne Behinderung in Gemeinschaft verbringen können.
Zahlreiche Kinder, Eltern, Gäste und Erzieherinnen verfolgten die Enthüllung des Schildes und ließen anschließend Hunderte von blauen Ballons mit Namensgarten in den Himmel über Altenoythe aufsteigen. Zuvor hatte Pfarrer Leon Simon als erster Vorsitzende des Verwaltungsrates des Caritas-Vereins Altenoythe die beiden Häuser „Sonneneck“ und „Tanneneck“ eingesegnet – und die Kinder führten aus Anlass der „Taufe“ auf der Außenbühne die Geschichte vom kleinen Ich auf. „Der Namen ,Ich bin Ich ist ein sicher gewöhnungsbedürftiger Titel für einen besonderen Kindergarten, liegt uns mit Blick auf unsere Arbeit, wie wir sie verstehen und ernst nehmen, sehr am Herzen“, betonte in ihrer Ansprache die Leiterin Gabriela Makkos. Der Caritas-Verein Altenoythe und der Kindergarten im Besonderen versuche, optimale Voraussetzungen für die Entfaltung der Kinder zu sorgen und zu zeigen, wie ein Miteinander anstatt eines Nebeneinanders erreicht werden kann. Mit der Namensänderung gehe man auf die neuen Herausforderungen, die die Zukunft fordere, ein.
