ALTENOYTHE - Ist die Sehkraft noch ausreichend, das Gehör noch intakt, sind die Zähne in Ordnung oder gibt es mit den Füßen Probleme? Diese vier Fragen können sich die Beschäftigen der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe noch bis diesen Dienstag beantworten lassen. Denn erstmals werden in der Einrichtung an der Schulstraße Gesundheitstage angeboten. Und die Resonanz kann sich sehen lassen: 200 von 310 Beschäftigten nehmen an dem freiwilligen Angebot teil.
„Die Gesundheitstage kommen gut an. Alles läuft reibungslos“, zog Mitorganisatorin Sonja Schulz bereits nach dem ersten Tag Bilanz. Gemeinsam mit Irene Knelangen und Manfred Pahlke gehört Schulz zum Arbeitskreis Gesundheitsförderung. Dort wurde die Idee zu den Projekttagen entwickelt. „Es soll festgestellt werden, wo die Menschen mit Behinderungen Defizite haben“, sagte Schulz. Dass es bei dem einen oder anderen in diesen Bereichen Schwierigkeiten gebe, sei keine Frage. Es sei sogar „erschreckend“, wie viele Mitarbeiter nicht gut hören oder sehen könnten. „Da sind einige Arztbesuche notwendig“, so Schulz.
Dabei können es sich die Mitarbeiter aussuchen, welche Tests sie machen wollen. Ein eventueller Arztbesuch sei natürlich freiwillig, betont Schulz. Man wolle durch die Gesundheitstage aber auch erreichen, dass die Menschen mit Behinderungen weniger Angst vor einem Arztbesuch haben.
Den Mitgliedern des Arbeitskreises gehe es bei dem Gesundheitscheck vor allem darum, dass die Beschäftigten gesund bei der Arbeit sind.
Die pädagogische Leiterin der Sozialen Arbeitsstätte, Martina Stalljann, war von dem großen Zuspruch der Mitarbeiter begeistert. „Es ist durchaus denkbar, dass die Gesundheitstage eine regelmäßige Aktion werden“, so Stalljann. Vorstellbar sei, das Angebot von Jahr zu Jahr mit anderen Schwerpunkten zu gestalten.
