ALTENOYTHE - „Willkommen in Altenoythe“, so werden jetzt die Menschen an den beiden Ortseingängen der Ortschaft an der Landesstraße 831 begrüßt. Die beiden hölzernen Ortstafeln wurden im Beisein von Pfarrer Leo Simon, Ortsvorsteher und Ratsherr Karl Schwienhorst, Ratsherr Heinz Bischoff sowie zahlreicher Heimatfreunde in einen vorbereiteten Rahmen montiert.
Aufgestellt wurden die Eichenholztafeln vom Heimatverein Altenoythe. Die Vorbereitungen für das Aufstellen der Ortstafeln begannen bereits vor fünf Jahren, als in Altenoyther Eichenwäldern mehrere Bäume gefällt wurden. Das Stammholz wurde in einer Böseler Sägerei geschnitten und danach fünf Jahre zum Trocknen in einer luftigen Feldscheune gelagert, bevor der Bauausschussvorsitzende des Heimatvereins, Hans Luttmann, mit seinen Helfern, Peter Wegmann und Josef Luttmann, mit der Fertigung der kunstvollen Holztafeln beginnen konnte. Heimatvereinsvorsitzender Heinz Rammler betonte beim Montieren der Ortstafeln, dass die Tafeln den Beginn der Ortschaft Altenoythe anzeigen und für die Bewohner Heimat dokumentieren und Geborgenheit signalisieren.
Sich heimisch und geborgen fühlen bedeute für die Menschen Glück und Zufriedenheit. Zudem werde auch der Gemeinsinn gestärkt. Die Menschen würden motiviert, sich für die Gemeinschaft zu engagieren, betonte Rammler.
Großes Lob zollte Rammler den Mitgliedern des Bauausschusses, die nicht nur die Ortstafeln, sondern auch zahlreiche Sitzgruppen geschaffen haben.
Beim Verlassen von Altenoythe würden die Menschen mit einem freundlichen „Auf Wiedersehen“ verabschiedet und damit auch zur Rückkehr nach Altenoythe eingeladen. Mit der Hausmarke des Heimatvereins, dem „Schaopstall-Schluck“ wurde vor Ort auf die neuen Ortstafeln angestoßen. Danach fuhren die Heimatfreunde zum „Schaopstall“ nach Pirgo, um zu den Klängen des Musikvereins Altenoythe das Aufstellen der Ortstafeln zu feiern.
