ALTENOYTHE - ALTENOYTHE/KR - „Bei so viel Engagement macht es Freude Vorsitzender des Heimatvereins Altenoythe zu sein“, lobte Heinz Bischoff die mehr als 40 Teilnehmer, die sich beim Sportplatz Hohefeld eingefunden hatten, um an der schon längst traditionellen Fahrradtour des Vereins durch die heimatliche Region teilzunehmen. Die Fahrt führte bei „trockenen Wetterbedingungen“ über Eggershausen, Mehrenkamp und Knappe zum Küstenkanal.
Erster Anlaufpunkt war der in Bau befindliche C-Port. Heinz Rammler informierte mit ausführlichem Zahlenwerk zu dem großen Gewerbe- und Industriekomplex. Ein Unternehmen hat hier schon den Betrieb aufgenommen, wusste er zu berichten. Weiter führte die Fahrt nach Schwaneburgermoor, wo der idyllisch gelegene Friedhof Ziel war. Danach führte die Radtour nach Kamperfehn zum „Uns Fehnhus“. Hier wurde den Heimatfreunden von Gertrud Bischoff, Maria Lücking, Anne Witte und Gerda Hardenberg mit selbst gebackenem Stuten, Käse und Schinken sowie Kaffee und Tee eine zünftige Vesper serviert. Die Eheleute Grünfeld vom Ortsverein Kamperfehn empfingen die Besucher und informierten über die Geschichte des Fehnhauses. Bischoff dankte den Kamperfehnern für die gute Aufnahme mit einem original Altenoyther „Schaopstallschluck“. Gestärkt traten die Radler über Kampe, Röbkenberg und durch das Altenoyther Feld die Heimreise an. Bei „Tholen Hinnerk’s Schaopstall“ ließen die Teilnehmer mit Gegrilltem und
kühlen Getränken den Ausflug harmonisch ausklingen. Besonders gewürdigt und belobigt wurde vom Vorstand die 84-jährige Dini Wassen als älteste Teilnehmerin sowie Lena Stoff, die mit fünf Jahren das Nesthäkchen der Truppe war. Schriftführer Peter Wiesner betonte, dass das Miteinander der verschiedenen Generationen echte Heimatvereinsarbeit sei, die ältere Generation kann dabei der jungen viel Wissenswertes über die Verhältnisse aus längst vergangenen Tagen erzählen. Als Wiesner betonte, dass er sich freue, dass die 84- und die Fünfjährige die 40 Kilometer lange Tour so problemlos gemeistert hätten, betonte Dini Wassen humorvoll: „Dat was ja nix, ick doochte je wull’n ne richtig wiete Radtour maoken“. Vormerken sollen sich die Heimatfreunde den 25. September. An diesem Sonntag steht eine Busfahrt zu einer Sightseeing-Tour nach Steinfeld auf dem Programm.
