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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Geldanlage: Altersvorsorge mit Fonds für Einsteiger

31.12.2015

Düsseldorf Ob Tagesgeld, Festgeld oder Sparbrief – mit Zinsen werden Sparer im Moment nicht reich. Es gibt nur wenige Angebote, bei denen mehr als ein Prozent drin ist. Vermögen fürs Alter aufbauen lässt sich so kaum. Dabei ist genau das wichtig, denn die gesetzliche Rente wird für viele später nicht ausreichen.

Was tun? „Ohne ein wenig Risiko haben Sie kaum eine Chance auf Rendite“, sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale NRW. Doch vor Aktien scheinen die meisten Bürger Angst zu haben, wie Umfragen zeigen. Dabei ist das oft unbegründet. Langfristig machen Anleger mit Aktien in der Regel ein Plus. So konnte ein Anleger, der 1985 deutsche Standardaktien kaufte und 2014 wieder verkaufte, eine jährliche Rendite von 6,7 Prozent erzielen.

Doch welche Aktien kaufen? Für die meisten Privatanleger ist eine Auswahl schwierig, denn die Gefahr, mit der Entscheidung danebenzuliegen, ist groß. Eine gute Möglichkeit bieten börsengehandelte Indexfonds. Exchange-traded Funds (ETFs) haben gegenüber aktiv verwalteten Fonds einen großen Vorteil: Sie sind kostengünstig. „In der Regel gibt es keinen Ausgabeaufschlag und die Verwaltungsvergütung ist gering“, erklärt Thomas Zipfel von der Vermögensmanagement GmbH. Und das wirkt sich positiv auf die Rendite aus. Vier Schritte für Einsteiger:

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Depot eröffnen

ETFs gehören bei den meisten Geldinstituten nicht zum Standardangebot. Zwar können sie häufig auch bei Filialbanken gekauft werden. Doch einfacher ist es, einen ETF direkt über ein eigenes Depot zu beziehen. Anleger richten sich einfach bei einer Direktbank ein Depot ein. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des jeweiligen Instituts. Mit dem ausgefüllten Formular müssen Kunden dann in der Regel in die nächste Postfiliale, um unter Vorlage des Personalausweises das Post-Ident-Verfahren durchführen zu lassen.

Index auswählen

Im Gegensatz zu aktiven Fonds bilden ETFs einen Index nach. „Daher ist die Auswahl des passenden Index ein wichtiger Schritt“, sagt Oelmann. Einsteiger sollten sich eher auf die bekannten Indizes konzentrieren, findet sie.

Der bekannte und etablierte Index für eine globale Aktienanlage ist der MSCI World. Dieser Index enthält 1600 verschiedene Titel von Firmen aus der ganzen Welt. Für Aktien aus Europa gibt es zum Beispiel den Dow Jones Stoxx 50 oder den Dow Jones Euro Stoxx 50. ETFs gibt es aber nicht nur für Aktienindizes, sondern für Anleihenindizes.

Fonds wählen

ETFs sind auf den ersten Blick einfach und transparent. Viele ETFs bilden einen Index nach, indem sie direkt in die Wertpapiere der in dem Index enthaltenen Unternehmen investieren. Der Anteil jeder einzelnen Aktie am Fondsvermögen ist genauso groß wie die Gewichtung dieser Aktie im Index, erklärt Oelmann.

Allerdings gibt es auch ETFs, die einen Index künstlich nachbilden. „Viele der heute so beliebten ETFs haben nicht tatsächlich den Index als Bestandteil, sondern beliebige Wertpapiere und Derivate“, sagt Rainer Laborenz von der Privatinvestor Vermögensmanagement GmbH. Dennoch entwickelt sich ein solcher Fonds in etwa wie der entsprechende Index. Denn die Fondsgesellschaft hat mit einem Geldinstitut einen Vertrag abgeschlossen, der ihr zusichert, die Unterschiede zwischen der Entwicklung des Index und des vom Fonds gehaltenen Aktienkorbes auszugleichen.

Depot mischen

Auch beim Investment mit ETFs gilt, nicht alles auf eine Karte zu setzen. „Mit ETFs können Sie recht einfach ein breites Depot aufstellen“, sagt Jürgen Kurz (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz/DSW). Basis sollte ein weltweit streuender Fonds sein. Wer ein wenig Sicherheit möchte, kann einen Anleihen-ETF dazu kaufen. In diesem Fall haben sich Anleger ihren eigenen Mischfonds gebaut. Für den Einstieg brauchen Anleger nicht einmal große Summen. „Viele Direktbanken bieten Sparpläne auf ETFs an“, so Kurz.

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