ALTMOORHAUSEN - Aufatmen beim Bürgerverein Altmoorhausen-Hemmelsberg: Die Errichtung einer neuen Schulbus-Umsteigestation im Bereich Bremer Straße/Linteler Straße ist seit vergangenem Montag wieder etwas wahrscheinlicher geworden.
Bei einer Begehung des Geländes signalisierte Theodor Bley von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Oldenburg) Verhandlungsbereitschaft. „Über die Fläche können wir reden“, verkündete er gegenüber Dorf- und Gemeindevertretern sowie dem CDU-Landtagsabgeordneten Ansgar Focke. Allerdings hätten die Pläne des Bürgervereins, auf der dritten und vierten Fahrspur der alten B 75 eine Busaufstellfläche zu schaffen, wahrscheinlich zur Folge, dass eine Linksabbiegespur gebaut werden müsse, mutmaßte Bley. Als nächster Schritt müsse nun die Verkehrskommission eingeschaltet und deren Votum abgewartet werden. Zudem sei eine Sicherheitsüberprüfung der Pläne notwendig, für die ein sogenannter „Sicherheitsauditor“ hinzugezogen werden müsse.
Sollte die Umsteigestation tatsächlich errichtet werden, würde die Gemeinde die Baulast tragen. In diesem Fall müsste das Vorhaben „in den Haushaltsplan aufgenommen werden“, sagte Bürgermeister Axel Jahnz, und sprach dabei von einer fünfstelligen Summe. Schwierigkeiten, das Projekt zu bewilligen, sehe er auf politischer Ebene jedoch nicht.
Optimismus herrschte nach der gemeinsamen Begehung auch bei Ansgar Focke, der von einem „sehr positiven Termin“ sprach. Nun müsse das Projekt Stück für Stück vorangetrieben werden.
Hintergrund der emsigen Bemühungen ist die Situation an der alten Schulbus-Umsteigestation am Pohlweg. Täglich überqueren Schüler die vielbefahrene Landesstraße, um in andere Schulbusse zu wechseln, die sie weiter nach Oldenburg oder Wildeshausen bringen. Das sei eine Gefahr für die Schüler, bemängelte Hauke Ellinghusen, Vorsitzender des Bürgervereins Altmoorhausen-Hemmelsberg. Zudem würden die Busse dort den Verkehr behindern. Für die neuen Pläne hätten die Busbetriebe bereits ihr Einverständnis gegeben.
