Oldenburg - Ist das Bausparen eigentlich noch sinnvoll? Schließlich bekommt man auch bei Banken heutzutage sehr günstige Immobilienfinanzierungen. Was soll man mit einem bestehenden Vertrag machen – und lohnt ein Neuabschluss, sowohl für Sparer als auch für Finanzierer? Und ein Vertrag für den Enkel oder Berufsstarter, macht das weiter Sinn? Auf was ist eigentlich konkret bei der Beratung zu achten?

Diese und viele andere Fragen kann man am Dienstag, 17. Februar, bei einer Telefonaktion der NWZ -Wirtschaftsredaktion stellen. Zwei Stunden lang, von 15 bis 17 Uhr, werden vier Fachleute den NWZ-Lesern am Telefon im Medienhaus Rat geben.  

Dies sind: Anne Antes von der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Aurich, Wolfgang Büser, Versicherungsexperte aus Kamen, Peter Klipp von der Stiftung Warentest in Berlin, sowie Bernd Kuhlmann, Gebietsleiter bei der LBS in Oldenburg.

Die Telefonnummer, unter der die Fachleute zu erreichen sind, wird in der Ausgabe vom Dienstag veröffentlicht werden. Anrufe werden dann jeweils zu einem der Fachleute durchgestellt, sobald ein Apparat frei ist. Eine Direktanwahl eines einzelnen Experten ist nicht möglich.

Die Telefone werden nur in der angegebenen Zeit freigeschaltet sein. Sollten nicht alle Anrufer durchkommen – ein kleiner Trost: Die Wirtschaftsredaktion wird die wichtigsten Antworten auf einer Sonderseite zusammenfassen.


Hintergrund der Telefonaktion ist auch, dass Bausparkassen ins Gerede gekommen sind. So kam bei einem Check durch „Finanztest“ heraus, dass viele Bausparkassen nicht optimal beraten. Ein Knackpunkt: Die nicht optimale Einbeziehung von staatlicher Förderung („Wohn-Riester“). Zudem kündigten diverse Bausparkassen alte Verträge, die längst komplett angespart oder seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif waren. Diese Verträge bringen sehr viel höhere Sparzinsen, als sie heute möglich wären. Die Rechtseinschätzungen dazu gehen auseinander.