Ich stimme Herrn Frank-Roland Hillmann III völlig zu. Seine Darstellung entspricht zukünftig eine erhöhte Zahl von Verkehrsunfällen zwischen Autofahrern und Radfahrern. Insbesondere zu den neuralgischen Schulanfangszeiten. Viele Schüler kurven mit ihren Fahrrädern im Stadtgebiet undiszipliniert und völlig unbedarft ihrem Ziel entgegen. Denn auf der Fahrbahn ist ja nun endlich viel Platz. Nebeneinanderfahren wird dadurch einfacher und schöner.
Dazu rate ich jedem(er) Autofahrer/-in, regen Gebrauch von dem Warnhorn (sprich Hupe) zu machen, weil eine Gefahr droht. Es wird ein schönes Hupkonzert entstehen, das den „Stadtoberen“ die Ohren dröhnen.
Ich hoffe, dass damit dann endlich der Spuk mit der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht noch einmal neu überdacht wird. Ich frage mich auch, warum denn die Stadt Oldenburg den Brandenburger Gerichtsbeschluss so schnell und ohne Bedenkzeit umsetzen muss?
In diesem Sinne: Fröhliches Hupen...
Wir pflichten Herrn Hillmann III in allen Punkten bei. Wir beide werden in Kürze 70 Jahre alt, Radfahren ist unser Hobby. Und auch gerne mit dem Auto, wenn erforderlich, und wir bringen unseren Enkeln aus Wüsting und Hahn-Lehmden das Radfahren in der „Großstadt Oldenburg“ bei. Will heißen: Auf dem Radweg immer schön rechts fahren, nur bei Grün für Fußgänger/Radfahrer über eine Ampelkreuzung, Rücksicht auf Fußgänger usw. Bei unserem zehnjährigen Enkel klappte das vor sieben Jahren noch wunderbar. Heute: Jägerstraße/Elsässerstraße/Friedhofsweg – wie soll ich den Kleinkindern mit Fahrrad diese Kreuzung erklären? Ich verstehe sie selber nicht und benutze natürlich weiterhin die alte Lösung (...). Selbst als Autofahrer ist man verunsichert, wenn direkt vor einem, mitten auf der Straße, die Radfahrer kreuzen. Marschweg – es sind stadteinwärts zwei Fahrradwege und ein Fußweg vorhanden. Es ist herrlich, dort zu fahren. Wir werden unsere Enkel dort nicht auf die Straße schicken, und wir selber werden uns dieser Gefahr auch nicht aussetzen. Wie soll das an den Fußball-Sonntagen funktionieren? (...)
Auguststraße – es sind in beiden Richtungen Rad- und Fußwege vorhanden (...). Auch dort werden wir keinesfalls auf der Straße fahren, womöglich den Linienbus im Nacken oder einem Krankenwagen im Einsatz mit einem Sprung auf den sicheren Fahrradweg ausweichend. (...)
Die Rad- und Fußwege am Marschweg sind schlecht, denn sie sind nur etwa halb so breit wie empfohlen. Auf der Fahrbahn fahren Radfahrer sicherer, sie werden dort besser gesehen und nicht von Autofahrern, die aus den zahlreichen schwer einsehbaren Grundstücksausfahrten kommen, gefährdet.
