Einswarden - Der „4. Winterzauber in Einswarden“ hat mehr Besucher als in den Vorjahren auf den Hof der Familie Riecke an der Heiligenwiehmstraße gelockt. Eingeladen hatte die Interessengemeinschaft der Eigentümer im Sanierungsgebiet Einswarden.
Kleine Kinder ließen sich im Stall zwischen Pferden, Hund und Katze Weihnachtsgeschichten vorlesen und hatten es sich dabei auf Strohballen gemütlich gemacht.
Gemütlichkeit prägte die gesamte Veranstaltung. Das historische Hof-Gebäude aus dem Jahr 1757 steht auf einer Wurt und ist mit dem Vorplatz prädestiniert für solche Aktionen. Schon die Wege zum Weihnachtszauber in Einswarden waren mit Kerzenlampen idyllisch hergerichtet. Schon von weitem roch es nach Waffeln mit Kirschen oder Glühwein.
Kinder gestalteten ihre Weihnachtswunschlisten mit ausgeschnitten Bildern, die sie an den großen Weihnachtsbaum vor dem Haus hängten. Viele weitere ansprechende Ideen gehörten zum Programm – so eine Nussknackstation.
Für heimelige Winteratmosphäre sorgten auch Dirk Vowinkel mit seiner Trompete und Otto Kohrt mit einem Blashorn. Überall standen Menschen und lauschten den Tönen bei leckerer Grillwurst oder Keksen.
Auch Stände mit selbstgebastelten Weihnachtsartikeln waren aufgebaut. Tolle Holzsterne wie aus einem Guss aus einem Baumstamm gefertigt oder wunderschöne Kränze mit Kerzen konnten erworben werden.
Frauen aus der Nachbarschaft hatten mit Doris Riecke die schönen Ideen umgesetzt. Auch der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Peter Nottelmann, zeigte sich begeistert.
Besonders kleinere Kinder sollten angesprochen werden. Dieses Ziel wurde auf schönste Weise erreicht. In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Einswarden wurden die Kleinen in ein Wintermärchen entführt.
Der Zusammenhalt zwischen den wenigen Eigentümern und den Mietern im Stadtteil soll gefördert werden. Auch das scheint gelungen. Der 4. Winterzauber in Einswarden in einem Jahr ist programmiert.
