Westerstede - Trotz eines „extrem schadenreichen Jahres“ hat die Ammerländer Versicherung (AV/Westerstede) eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2013 bezogen. Wie der Sachversicherer am Freitag auf Basis nun endgültiger Bilanzzahlen mitteilte, sei das Beitragsvolumen um 17 Prozent auf 19,7 Millionen Euro gestiegen. Dank 50 000 Neukunden stieg die Zahl der Mitglieder bei dem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit auf mehr als 220 000.
Zu schaffen machten dem Versicherer im vergangenen Jahr insbesondere die heftigen Herbststürme „Christian“ und „Xaver“ sowie das extreme Hochwasser im Sommer. Die Zahl der Schadenfälle stieg deshalb um knapp 2100 auf 11 058. Aufgrund des extremen Schadensjahres ging der Jahresüberschuss auf rund 940 000 Euro zurück (Vorjahr: 1,6 Millionen). „Damit bleiben wir aber auf einem sehr soliden Kurs“, betonte der Vorstandsvorsitzende Axel Eilers.
Sehr zufriedenstellend sei man ins Jahr 2014 gestartet, berichteten Eilers und sein Vorstandskollege Gerold Saathoff. Das Beitragsvolumen sei im ersten Quartal um 1,3 Millionen Euro auf knapp 21 Millionen Euro gestiegen. Wachstumsmotoren seien der Bereich Hausrat sowie die neu eingeführte Fahrrad-Vollkaskoversicherung gewesen. „Die Zahlen liegen deutlich über Plan“, so Eilers und Saathoff.
Aufgrund der stark gestiegenen Mitarbeiterzahl (aktuell 53) plant die AV den Bau eines neuen Firmensitzes in Westerstede. Der Spatenstich für die größte Investition in der mehr als 90-jährigen Firmengeschichte soll voraussichtlich im Herbst erfolgen.
