AMMERLAND - Die Kreisgruppe Ammerland des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) möchte sich wieder verstärkt für den Erhalt von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen einsetzen. Unter anderem hat der neu gewählte Vorstand um Susanne Grube als Vorsitzender, Eckart Liebl als Stellvertreter und Helmut Rademacher als Schatzmeister an eine enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden gedacht. So soll schon in Kürze zu einem Gedankenaustausch eingeladen werden.

Bei ihrer Versammlung beschäftigte sich die Kreisgruppe mit den Lebensbedingungen des Weißstorches. Dr. Reinhard Löhmer, Storchbetreuer von der Staatlichen Vogelschutzwarte Niedersachsen, konnte keine Trendwende bekannt geben. Insbesondere im Norden und Nordwesten stagnierten die Bestände auf niedrigem Niveau, erläuterte er. Ursache sei der Verlust von Lebensräumen. Der Weißstorch habe bei der Jungenaufzucht einen enormen Nahrungsbedarf und sei auf Feuchtwiesen und Niederungen angewiesen.