Wiefelstede - Der Ampelmast, der seit gut zehn Jahren an der Wiefelsteder Hauptstraße mitten auf dem Radweg an der Kreuzung Hauptstraße/Mühlenstraße/Kirchstraße stand, wurde mittlerweile im Auftrag der Straßenmeisterei Westerstede versetzt und steht Radlern seit gut einer Woche nun nicht mehr im Weg. Darüber freute sich am Donnerstag auch die Wiefelstederin Brigitte Grabowsky, die in der NWZ im Januar auf den nicht gerade idealen Standort des Ampelmastes hingewiesen hatte.
Die Wiefelstederin hatte damals auf die dortige, „nicht ungefährliche Situation für Radfahrer“ hingewiesen. Fußgänger und Radfahrer, die darauf warteten, dass die Fußgängerampel grün wird, würden den Radweg blockieren, so dass Radfahrer, die entlang der Hauptstraße fahren, oft diese Engstelle nur unter Schwierigkeiten passieren könnten. Auch Wiefelstedes Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen hatte dann eingeräumt, dass der Standort für den Ampelmast nicht unbedingt günstig gewählt war. Zuständig sei jedoch die Straßenmeisterei Westerstede, weil es sich bei der Hauptstraße um eine Landesstraße handele. Siemen hatte damals angekündigt, im Gespräch mit der Straßenmeisterei klären zu wollen, ob eine Versetzung des Mastes möglich sei. Ende Januar kündigte Siemen dann an: Der Mast wird versetzt. „Im Gespräch mit dem Arbeitskreis Sicherer Schulweg der Grundschule wurde dann vereinbart, auch gleich den Wartebereich an der Ampel zu vergrößern“, erklärte Siemen im Gespräch mit der NWZ . Dafür wurde auch ein Teil der dort vorhandenen Hecke entfernt. Diese Arbeiten erledigten Mitarbeiter des Wiefelsteder Bauhofes in der vergangenen Woche.
Brigitte Grabowsky ist froh, dass der Radweg an der Hauptstraße damit wieder besser nutzbar ist. Sie hatte in den vergangenen Tagen beobachtet, dass Radfahrer und Fußgänger, die die Hauptstraße dort queren wollen, wirklich hinter der versetzten Ampel auf Grün warten und den Radweg damit frei halten. „Hoffentlich bleibt das auch weiterhin so, um das Unfallrisiko so gering wie möglich zu halten“, sagte die Wiefelstederin.
