Wiefelstede - Im Januar berichtete die NWZ  über den problematischen Standort des Ampelmastes an der Kreuzung Hauptstraße/Mühlenstraße/Kirchstraße. Leserin Brigitte Grabowsky hatte auf eine gefährliche Situation für Radfahrer hingewiesen, da der Mast mitten auf dem Gehweg stehe. „Der Standort ist nicht gerade ideal. Vor allem, wenn dann noch Fußgänger und Radfahrer auf dem Gehweg warten, bis die Fußgängerampel grün wird. Da kommt dann kein Radfahrer mehr vorbei“, klagte die Wiefelstederin damals.

Da die Hauptstraße Landesstraße ist, nahm Bauamtsleiter Hans-Günter Siemen Kontakt mit den zuständigen Stellen aufgenommen. Nach einem Ortstermin wurde vereinbart, den Ampelmast im Frühjahr zu versetzen. „Er steht aber immer noch da“, sagte Brigitte Grabowsky in einem Telefonat. Die NWZ  fragte erneut bei Hans-Günter Siemen nach. „Der Landkreis hat vor einigen Wochen die endgültige Entscheidung getroffen, dass der Ampelmast versetzt wird und uns diese Entscheidung mitgeteilt.“

Dass die Arbeiten noch nicht begonnen hätten, sei nicht weiter ungewöhnlich. „Der Auftrag muss jetzt erst einmal offiziell ausgeschrieben werden.“ Das könne durchaus eine Weile dauern. Auch müssten beispielsweise die notwendigen Materialien, die für die Bauarbeiten benötigt werden, bestellt werden.

Dennoch macht der Bauamtsleiter Brigitte Grabowsky Hoffnung auf einen baldigen Arbeitsbeginn in Wiefelstede: „Ich gehe davon aus, dass dort in den nächsten Wochen etwas passieren wird“, sagte Siemen.