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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Was Die Aktionäre Entschieden: Nordwesten weiter im Steinhoff-Aufsichtsrat

25.04.2018

Amsterdam /Westerstede Im Aufsichtsrat des angeschlagenen Möbel- und Handelskonzerns Steinhoff Holding International ist auch weiterhin die Gründerfamilie Steinhoff vertreten. Das ergab jetzt die Hauptversammlung in Amsterdam.

Konkret wurde Angela Krüger-Steinhoff (46) als Mitglied des - ansonsten stark veränderten - Aufsichtsrates bestätigt mit wie das Unternehmen in einer Börsen-Pflichtmitteilung kommunizierte. Sie bekam demnach rund 60 Prozent der Stimmen. Krüger-Steinhoff steht an der Spitze der oldenburgischen Steinhoff Familienholding, bei der die Vermögensverwaltung angesiedelt ist. Dass die Westerstederin weiterhin dem Aufsichtsgremium angehört, wurde vor Ort als bleibendes Zeichen dafür gewertet, wo der Konzern herkommt. Krüger-Steinhoff hatte auch schon operativ Verantwortung im Steinhoff Konzern, so etwa für Australien.

Der Möbel- und Handelsriese Steinhoff geht letztlich auf eine in den 60er Jahren gegründete Handelsvertretung von Bruno Steinhoff (80) in Westerstede zurück. Das Unternehmen ging in den 90er Jahren nach Südafrika. Bruno Steinhoff hat sich aber längst aus dem Management zurückgezogen. Im Februar gab er auch sein Aufsichtsratsmandat ab, wie auch der „Südafrika-Pionier“ Claas Daun aus Rastede.

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Der vom Unternehmen Bruno Steinhoff direkt und indirekt zugerechnete Aktienanteil sank laut Informationen der niederländischen Wertpapieraufsicht in den vergangenen Wochen auf knapp drei Prozent. Bruno Steinhoff bestätigte dies auf Anfrage. Hintergrund sei die Verwertung von Aktien bei einer Tochtergesellschaft der Steinhoff-Familienholding gewesen. Zuvor hatte Steinhoff noch rund 4,5 Prozent gehalten.

Zu den im Amt bestätigten Aufsichtsratsmitgliedern zählt auch die Vorsitzende Heather Sonn, die rund 80 Prozent der Stimmen bekam. Sie spielt eine Schlüsselrolle in den aktuellen Bemühungen, das weit verzweigte Unternehmen mit einer dreistelligen Zahl an Beteiligungen in Dutzenden Ländern wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Seit im Dezember 2017 Unregelmäßigkeiten in der Bilanz bekanntwurden, ist der Aktienkurs abgestürzt. Das Management ist seither damit befasst, den auch schwer von Schulden belasteten Konzern zu stabilisieren. Der Vorstandschef ging von Bord, ebenso wie zahlreiche Aufsichtsratsmitglieder, die so auch den Weg für einen Neuanfang frei machten. Vieles ist ungeklärt. So fand die Steinhoff-Hauptversammlung jetzt statt, ohne dass es gesicherte Zahlen zu 2017 gibt.

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