Sannum - „Ich halte meinen Bericht heute etwas kürzer und förmlicher“, sagte die scheidende Vorsitzende des Förderkreises „Wohnen und arbeiten in Sannum e. V.“ Heike Wolters-Becker. Im Café des Gutes eröffnete sie nach siebenjähriger Vorstandsarbeit zum letzten Mal eine Jahreshauptversammlung.
Als Gründe für den Wechsel an der Vereinsspitze gab Heike Wolters-Becker an, ihren Lebensmittelpunkt nach Bad Zwischenahn verlegt zu haben. Mit Rücksicht auf die Großveranstaltung Abendmenü mit dem Motto „Helgoland“ im Mai führte die Vorsitzende die Vereinsgeschäfte noch weiter – bis zur neuerlichen Jahreshauptversammlung.
Schon im Februar wurde Hans-Gerd Dörrie unter der Hand als neuer erster Vorsitzender gehandelt. Er stand zu seiner Zusage und konnte mit einstimmigem Votum zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt werden. Seine erste Amtshandlung: mit einem Blumengruß sich bei Heike Wolters-Becker bedanken. Gleichzeitig komplettierte er das Vorstandshaus, denn die scheidende Vorsitzende bleibt als Beisitzerin in der Vorstandsriege.
Dr. Detlev Lauhöfer signalisierte im Vorfeld der jüngsten Jahreshauptversammlung seine Bereitschaft weiter als stellvertretender Vorsitzender mitzuarbeiten. Sehr zur Freude der Förderkreismitglieder. Zum weiteren neuen Beisitzer wurde Neumitglied Michael Beneke gewählt. Vorgeschlagen hatte ihn Kassenwart Michael Feiner.
Zuvor hatte Heike Wolters-Becker im Jahresbericht auf die zwei vom Förderverein organisierten Ausflüge zur Ahlhorner Teichwirtschaft beziehungsweise zu den Ahlhorn Fischteichen verwiesen. Einen Weihnachtsmarktbesuch soll es in diesem Jahr auch geben. Wahrscheinlich nach Bremen.
Für den verhinderten Einrichtungsleiter Hans-Werner Kuhlmann gab Stellvertreter Frank-Michael Matthé einen Überblick über die laufenden Baumaßnahmen. Mitte bis Ende des Monats wird das Funktionsgebäude mit Therapie- und Pflegebereich im zweiten Bauabschnitt mit 42 Wohnplätzen voll zur Verfügung stehen. Sanierung der Wohngruppe Hunte und der Tagesstruktur sind weitere Maßnahmen in diesem Jahr.
Daneben wird das Projekt „Natur erleben für Alle“ fortgeführt. Ein Pavillonbau soll noch 2014 fertig werden. Streichelzoo und Aussichtsplattform sowie Wegeausbau sind Teile des Projekts, die so schnell wie möglich umgesetzt werden sollen.
