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An Honig wird es nicht mangeln

JÜRGEN WESTERHOFF

Frage:

Herr Wessels, die Imker müssen mit einem starken Schwund ihrer Bienenvölker rechnen, weil die sie durch Milben bedroht sind. Warum sind Milben für Bienen so gefährlich?

Wessels:

Die Milben saugen das Blut der Bienen. Dabei werden den Bienen Wunden zugefügt, durch die Keime eindringen können. Besonders gefährdet sind junge Bienen. Sind nicht so viele Tiere betroffen, kann ein Volk das Milbenproblem gut verkraften. Jetzt haben wir aber das Problem, dass die Maßnahmen gegen die Milben im letzten Sommer nicht so gut gegriffen haben.

Frage:

Woran liegt das?

Wessels:

Nach der Honigernte im Sommer können Bienenvölker gegen Milben behandelt werden. Das geschieht zumeist mit Ameisensäure. Haben wir aber feuchte Sommer wie im vergangenen Jahr und so extrem milde Winter, bleiben zu viele Milben zurück. Als Folge müssen die Imker tatsächlich damit rechnen, dass vielleicht ein Drittel der Bienenvölker sterben wird.

Frage:

Welche Auswirkungen hat das auf die Honig-ernte in diesem Sommer?

Wessels:

Bei einzelnen Imkern kann das durchaus zu Problemen führen. Andererseits können sich die gesunden Bienenvölker bei guten Witterungsbedingungen so stark vermehren, dass ein großer Teil der Verluste ausgeglichen wird. Keine Auswirkungen wird das Milbenproblem auf die Verbrauchen haben. An Honig wird es nicht mangeln – auch deshalb, weil der meiste Honig importiert wird.

www.imker-weser-ems.de

thema: Gefährdete Bienenvölker

Henning Wessels, Vorsitzender des

Imkervereins Butjadingen

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