Edewecht - Seit gut sechs Wochen verstärkt Peter Niemeier das Team der Jugendpfleger in der Gemeinde Edewecht. Ob in Friedrichsfehn, in Husbäke oder auch im Jugendzentrum in Edewecht an der Holljestraße – der 40-jährige Sozialarbeiter hat sich bereits in der Gemeinde bei den Kindern und Jugendlichen bekannt gemacht.
Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit betreibt Niemeier auch eine aufsuchende Jugendarbeit. „Ich möchte ebenfalls die Kinder und Jugendlichen erreichen, die sich im öffentlichen Raum wie Schulhöfe oder Kinderspielplätze aufhalten. Natürlich sollen sie sich dort auch weiterhin treffen können, aber sie sollen auch wissen, dass es bei Problemen oder anderen Hilfen mich als Ansprechpartner gibt.“
Einen besonderen Schwerpunkt hat der Vegetarier, der auch eine Ausbildung als Koch absolviert hat, für sich bereits ausgemacht: Gesundes Essen. Sein Wissen in diesem Bereich möchte er gern an die Jugendlichen weitergeben getreu dem Motto, dass auch gesundes Essen schmeckt. Außerdem will er verstärkt gerade mit Kindern naturwissenschaftliche Experimente machen. So hat er bereits Unterlagen mit Aufgaben und Lösungen zusammengetragen.
„Was passiert, wenn ich Rosinen und Pfefferkörner in ein Glas mit Wasser gebe? beides steigt an die Oberfläche.“ Solche einfachen Experimente, deren mögliche Ergebnisse vorher von den Kindern beschrieben werden, sorgen nicht nur in dieser Altersgruppe für Spaß und Abwechslung.
Beziehungsarbeit ist das Wichtigste für Niemeier. Vertrauen aufbauen, als Helfer und Ratgeber da zu sein, sich dabei aber nicht aufdrängen sind weitere Inhalte, die der Sozialerbeiter verfolgt. Dazu zählen auch individuelle Hilfen. „Natürlich würde ich einen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auch bei Behördengängen begleiten, wenn das erwünscht ist und hilft.“
Die ersten Angebote für Kinder und Jugendliche wurden bereits sehr gut angenommen. „Die Arbeit macht Spaß und ich habe hier in der Gemeinde Edewecht bereits meinen Platz gefunden“, zieht Niemeier nach sechs Wochen sein erstes Fazit.
Vor seiner Anstellung bei der Gemeinde war der Sozialarbeiter in der Familienhilfe tätig. jetzt freut er sich auf das neue Aufgabengebiet, das er mit sehr viel Elan angegangen ist.
